EM in Ungarn

Würzburgerin Boy Schwimm-Europameisterin über 25 Kilometer

dpa
Lea Boy holte sich den Europameistertitel.

Lea Boy holte sich den Europameistertitel.

Foto: dpa

Budapest. Die Würzburgerin Lea Boy ist Schwimm- Europameisterin über 25 Kilometer. Die Team-Weltmeisterin von 2019 erreichte damit in Ungarn ihren größten internationalen Einzelerfolg und den ersten deutschen EM-Titel in dieser Disziplin seit dem Sieg von Angela Maurer im Jahr 2006.

"Ich freue mich natürlich riesig über meinen ersten Europameisterschaftstitel", sagte die 21-Jährige. Im kühlen Lupa-See bei rund 18 Grad war ihr "zwischendurch etwas kalt", wie sie berichtete. "Dann kam zum Glück die Sonne raus."

Die 21-Jährige gewann in Budapest nach 4:53:57 Stunden souverän vor Lara Grangeon aus Frankreich und Barbara Pozzobon aus Italien. Elea Linka (Barsbüttel) belegte Rang sechs. Jeannette Spiwoks (Essen) beendete das Rennen vorzeitig.

Für die deutschen Freiwasserschwimmer brachte der Erfolg von Boy die dritte Medaille der Titelkämpfe. Letztmals Gold hatte es bei der EM 2014 in Berlin gegeben.

Bei den Männern unterstrich der Franzose Axel Reymond seine Ausnahmestellung auf der längsten Distanz der Titelkämpfe. Der Weltmeister von 2017 und 2019 gewann das EM-Rennen über 25 Kilometer. Nach 4:35:59,8 Stunden schlug er vor dem Italiener Matteo Furlan und dem Russen Kirill Abrosimow an. Niklas Frach (Gelnhausen) belegte den 13. Platz. Andreas Waschburger aus Saabrücken hatte nach einem positiven Corona-Test verzichten müssen.

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( dpa )