Lehmann

Dennis Aogo nimmt Entschuldigung von Jens Lehmann an

Pinkelpause, Brillenklau, WhatsApp-Eklat: Die Lehmann-Fehltritte

Pinkelpause, Brillenklau, WhatsApp-Eklat: Die Lehmann-Fehltritte

Der frühere Nationaltorhüter Jens Lehmann hat nach einer rassistischen WhatsApp-Nachricht an Dennis Aogo seinen Posten im Aufsichtsrat des Bundesligisten Hertha BSC verloren. Es war nicht sein erster Fehltritt.

Beschreibung anzeigen

Nach einer rassistischen Nachricht von Jens Lehmann ruft Dennis Aogo alle Seiten zur Mäßigung auf. „Jeder Mensch macht Fehler", schreibt er.

Berlin. Der frühere Fußball-Nationalspieler Dennis Aogo hat eine Entschuldigung von Jens Lehmann angenommen und ruft alle Seiten zur Mäßigung auf. „Ich habe mit ihm zweimal telefoniert. Ich habe ihm abgenommen, dass es ihm leid tut. Ich fand nicht gut, was er geschrieben hat, auch die Formulierung nicht, und finde das ein Stück weit respektlos“, sagte der Sky-Experte am Mittwoch in einer Instagram-Story.

Allerdings wolle er auch betonen: „Jeder Mensch macht Fehler, jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Und ich finde es auch nicht richtig, wie sich alle jetzt auf ihn stürzen. Für mich ist das Thema erledigt.“ Aogo kündigte ein baldiges Treffen mit Lehmann an, um das Thema „aus dem Weg zu räumen“.

Rassistische Nachricht an Aogo

Der frühere Hamburger hatte am Dienstagabend eine womöglich versehentlich an ihn gesendete, rassistische WhatsApp-Nachricht Lehmanns veröffentlicht. „Ist Dennis eigentlich euer Quotenschwarzer?“, stand darin. Der langjährige Nationaltorhüter Lehmann beteuerte, dies sei „positiv gemeint“ gewesen.

Dennoch verlor er umgehend seinen Posten im Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. Sky verkündete, Lehmann künftig nicht mehr als Talkgast einzuladen. (sid)