Alba Berlin

Alba Berlin klettert auf Rang drei

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Simone Fontecchio (l.) und seine Mitspieler von Alba Berlin hatten die Niners Chemnitz meist unter Kontrolle.

Simone Fontecchio (l.) und seine Mitspieler von Alba Berlin hatten die Niners Chemnitz meist unter Kontrolle.

Foto: Uwe Koch/ Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

Alba Berlin hat gut 40 Stunden nach der Euroleague-Niederlage in München keine Probleme mit Chemnitz und gewinnt 83:65.

Berlin. Manchmal macht es den Eindruck, als seien die Spieler von Alba Berlin einfach durch nichts zu erschüttern. Nicht durch den knallharten Spielplan, nicht durch den Ausfall verletzter Leistungsträger, nicht durch die ärgerliche Niederlage nach Verlängerung in München in der Basketball-Euroleague am vergangenen Freitag. Gut 40 Stunden später gewann das Team von Cheftrainer Aito Garcia Reneses in der Bundesliga ungefährdet mit 83:65 (34:27) gegen Aufsteiger Niners Chemnitz und kletterte sogar auf Rang drei der Tabelle. Es war das siebte Spiel in zwei Wochen.

Nur zu Beginn muss Alba Berlin bange Momente überstehen

Tatsächlich gab es zu Beginn der Partie ein paar bange Momente zu überstehen. Da verteidigten die Sachsen sehr stark, Alba war beeindruckt und kam nicht zu Abschlüssen. Doch Chemnitz versäumte es in dieser Phase, den Favoriten auch offensiv zu beeindrucken. Die Gäste schossen aus allen Lagen, doch sie trafen nicht. So führten sie zwar 6:2, aber dann befreite sich Alba, spielte ruhiger und zog mit einer Serie von 17:0 Punkten auf 19:6 davon. Von dem Augenblick an hatten die Berliner die Kontrolle und gaben sie nicht mehr her.

Während die Niners ihre ersten acht Distanzwürfe vergaben, traf Alba mit hoher Präzision, allen voran Marcus Eriksson (20 Punkte). „Du nimmst die Würfe, die du bekommst“, sagte der Schwede so seelenruhig, wie er vorher getroffen hatte. Seine Mitspieler taten es ihm nach, ob Simone Fontecchio, Louis Olinde oder selbst der 19-jährige Malte Delow, der drei Dreier verwandelte. Und so bauten die Gastgeber ihren Vorsprung von Viertel zu Viertel immer etwas weiter aus, eine Minute vor dem Ende betrug er beim 83:61 sogar 22 Punkte.

Alba Berlin muss am Dienstag in Crailsheim antreten

Von Müdigkeit war Alba nichts anzumerken, obwohl Peyton Siva, Jayson Granger und Niels Giffey verletzt nur zuschauen konnten. Geschickt wechselte Trainer Reneses alle seine verbliebenen Profis gleichmäßig ein, so dass sie bis zum Ende frisch wirkten. „Es ist immer wichtig, mental bereit zu sein“, erklärte Eriksson. Das werden er und sein Team besonders am Dienstag (20.30 Uhr, Magentasport) sein müssen, denn da gastieren sie beim Tabellenzweiten Crailsheim Merlins.

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( diw )