Formel 1

Coronavirus: Formel 1 muss Rennkalender schon wieder umbauen

Wieder Ausnahmezustand in der Formel 1: Wegen der Corona-Pandemie muss der Saisonstart in Australien verschoben werden. Der neue Plan.

Formel-1-Debüt in der Wüste: Mick Schumacher wird sein erstes Rennen in der Königsklasse nicht am 21. März in Australien geben, stattdessen soll der Startschuss nun eine Woche später in Bahrain fallen.

Formel-1-Debüt in der Wüste: Mick Schumacher wird sein erstes Rennen in der Königsklasse nicht am 21. März in Australien geben, stattdessen soll der Startschuss nun eine Woche später in Bahrain fallen.

Foto: dpa

London. Zwei neue Rennen, vier Verschiebungen: Die Formel 1 muss ihren Rekordkalender angesichts der Corona-Pandemie aufwendig umbauen. Das bestätigte die Königsklasse am Dienstag und präsentierte den nun geplanten Saisonverlauf - der allerdings immer noch den historischen Höchstwert von 23 Rennen umfasst. Das Debütjahr von Mick Schumacher beginnt nicht wie erhofft am 21. März in Australien, der Start ist nun für den 28. März in Bahrain geplant.

„Die anhaltende COVID-19-Situation macht es unmöglich, die Saison in Melbourne zu starten", teilte die Formel 1 mit. Der Trip nach Melbourne soll am 21. November nachgeholt werden, ehe die Motorsport-Königsklasse ihren Notkalender erstmals in Saudi-Arabien und schließlich nach insgesamt 259 Tagen erst am 12. Dezember traditionell in Abu Dhabi beschließen will.

Großer Preis von China fliegt raus

Das wiederum bedeutet allerdings Umbauarbeiten in der zweiten Jahreshälfte: Die Rennen in Brasilien (neuer Termin am 7. November), Saudi-Arabien (5. Dezember) und Abu Dhabi (12. Dezember) werden verschoben, um ein Zeitfenster zu schaffen.

Auch der Große Preis von China kann nicht wie geplant am 11. April stattfinden, auch dieses Rennen soll nach Möglichkeit noch in die ohnehin volle zweite Saisonhälfte verlegt werden. Im Frühjahr wird nun stattdessen am 18. April in Imola/Italien gefahren, das ursprünglich in Vietnams Hauptstadt Hanoi geplante Rennen wird durch einen noch nicht gesicherten WM-Lauf am 2. Mai ersetzt. Favorit ist hier Portimao in Portugal.

Nach der Sommerpause 12 Rennen in 15 Wochen

Das Ungleichgewicht zwischen Jahresauftakt und -ende ist bemerkenswert. Vor der Sommerpause im August sind nun 11 Rennen in 18 Wochen geplant, nach der Sommerpause sollen 12 Rennen in 15 Wochen stattfinden - China könnte noch dazukommen. (sid)

Der überarbeitete Formel-1- Kalender für 2021:

  • 28. März: Sakhir (Bahrain)
  • 18. April: Imola (Italien)
  • 2. Mai: noch offen
  • 9. Mai: Barcelona (Spanien)
  • 23. Mai: Monte Carlo (Monaco)
  • 6. Juni: Baku (Aserbaidschan)
  • 13. Juni: Montreal (Kanada)
  • 27. Juni: Le Castellet (Frankreich)
  • 4. Juli: Spielberg (Österreich)
  • 18. Juli: Silverstone (Großbritannien)
  • 1. August: Budapest (Ungarn)
  • 29. August: Spa (Belgien)
  • 5. September: Zandvoort (Niederlande)
  • 12. September: Monza (Italien)
  • 26. September: Sotschi (Russland)
  • 3. Oktober: Singapur
  • 10. Oktober: Suzuka (Japan)
  • 24. Oktober: Austin (USA)
  • 31. Oktober: Mexiko-Stadt (Mexiko)
  • 7. November: Sao Paulo (Brasilien)
  • 21. November: Melbourne (Australien)
  • 5. Dezember: Jedda (Saudi-Arabien)
  • 12. Dezember: Abu Dhabi