Bundesliga

Beleidigungen auf Twitter: Hertha und Union an der Spitze

Fußballfans motzen gern – auch im Netz. Eine Analyse zeigt nun: Union Berlin und Hertha BSC werden besonders häufig beleidigt.

Matheus Cunha und Vladimir Darida (v.r.) von Hertha BSC im Duell mit Robert Andrich von Union Berlin.

Matheus Cunha und Vladimir Darida (v.r.) von Hertha BSC im Duell mit Robert Andrich von Union Berlin.

Foto: Stuart Franklin / Getty Images

Berlin. Die beiden Berliner Klubs an der Spitze der Fußball-Bundesliga? Sportlich wird man das wohl nie erleben, doch findige Daten-Analysten haben eine Rangliste erstellt, in denen die beiden Hauptstadtvereine tatsächlich in den Top drei auftauchen.

Die Rede ist von den Bundesligaklubs, die beim Kurznachrichtendienst Twitter am häufigsten beleidigt werden. Spitzenreiter war im Oktober der kriselnde Revierklub Schalke 04, gefolgt von Union Berlin und Hertha BSC. Die wenigsten Attacken richteten sich derweil gegen den FC Bayern, Überraschungsteam FC Augsburg und Bayer Leverkusen.

Bei Hertha BSC wird vor allem das Management attackiert

Untersucht wurden knapp 250.000 deutschsprachige Tweets im Zeitraum vom 1. bis zum 28. Oktober dieses Jahres. Das Ergebnis: Tweets mit Schalke-Bezug erhielten zu 3,6 Prozent mindestens ein Schimpfwort, Union (3,3 Prozent) und Hertha (2,9 Prozent) folgten auf den Plätzen. Befeuert wurde der Trend wohl von Herthas Oktober-Bilanz (drei Spiele, drei Niederlagen). Gewettert wurde zumeist gegen das Management.

Häufigste Schimpfwörter waren im Oktober „Arsch“, „verdammt“ und „Idioten“. Auffällig: Auch die sportliche erfolglosen Klubs aus Köln (4.) und Bielefeld (5.) bekamen auf Twitter viel Unmut ab. Bei den Dauer-Gewinnern des FC Bayern waren Beleidigungen (Quote 0,5 Prozent) indes die Ausnahme.

Dass der Rekordmeister im Oktober mit gut 78.000 Beiträgen der meistdiskutierte Bundesligaklub auf Twitter war, verwundert angesichts der großen Popularität der Münchner wenig. Auf Platz folgten in der Erhebung der Wett-Informationsplattform Wettbasis und Vico Research Consulting der Tabellenzweite Borussia Dortmund (gut 41.000 Beiträge) und Chaos-Klub Schalke (knapp 22.000 Beiträge).

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