Tennis

Eugenie Bouchard ist endlich vergeben

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Eberhard von Elterlein
Innig am Strand: Eugenie Bouchard mit Football-Star Mason Rudolph.

Innig am Strand: Eugenie Bouchard mit Football-Star Mason Rudolph.

Foto: Instagram/rudolph2mason

Eugenie Bouchard ist jetzt mit dem Football-Star Mason Rudolph liiert. Sportlich läuft es aber weniger gut.

Berlin. Sie war schon wieder aus den (sportlichen) Schlagzeilen herausgefallen. Nachdem Eugenie Bouchard letztmals im September ein spektakulärer Coup gelang, als die damals 272. der Weltrangliste erst im dramatischen Finale des WTA-Turniers von Istanbul der Rumänin Patricia-Maria Tig mit 6:2, 1:6, 6:7 (4:7) unterlegen war, blieb die kanadische Tennis-Schönheit bei den folgenden Grand Slams außen vor.

Bei den in den Herbst verlegten French Open in Paris scheiterte die 26-Jährige in der dritten Runde an der späteren Überraschungssiegerin Iga Swiantek aus Polen deutlich in zwei Sätzen. Und bei den gerade laufenden Australian Open verlor die Weltranglisten-142. bereits in der zweiten Qualifikationsrunde an der gänzlich unbekannten Chinesin Yue Yuan (Weltranglistenplatz 237).

Da passt es irgendwie, dass das Glamour-Girl der internationalen Tennis-Szene mal wieder private Schlagzeilen schreibt. Ja, die schöne Kanadierin soll liiert sein, und wer in den letzten Jahren die Boulevardpresse sowie Bouchards zahlreiche Instagram-Posts für ihre zwei Millionen Follower verfolgt hat, ahnt, dass das einem kleinen emotionalen Erdbeben gleichkommt.

Denn kaum ein Valentinstagsgruß, Weihnachtsfestbild, Neujahrstweet oder Essenspost der Blondine kam ohne den dezenten Hinweis aus, dass die attraktive Blondine ja gerade sehr allein sei und sich einen Freund an ihrer Seite wünsche. Gerade erst sah man sie in einem roten Bikini (obwohl sie ja gar keine Bikini-Bilder mehr machen wollte!) auf einem fröhlichen Boots-Trip vor der mexikanischen Halbinsel Baja California. Australien Open? Weit weg. Eine große Liebe? Nope. Genie strahlte allein und glücklich wie immer.

Leider hatte sie die Rechnung ohne ihren neuen Valentin gemacht. Mason Rudolph, athletisch gebauter Quarterback der Pittsburgh Steelers, postete etwa zum selben Zeitpunkt auf seinem Instagram-Account eine innige Umarmung am mexikanischen Strand mit Bouchard und dem Hinweis „My Valentine“. Die Herzensdame selbst kommentierte das mit zwei schwarzen Herzen.

Andere waren da trauriger. „So viele gebrochene Herzen. Keine Sorgen, Ihr könnt Euch an meiner Schulter ausweinen“ postete etwa User Zach Banner und spielte damit auf die Sehnsucht vieler Männer an, vielleicht doch der eine Ausgewählte der begehrtesten Single-Frau im Tenniszirkus zu sein.

Das konnte man 2017 besonders deutlich sehen. Da hatte sie in Sachen Liebe Aufsehen erregt, als sie gleich dreimal einen Fan datete, gegen den sie auf Twitter eine Wette zum Superbowl-Finale verloren hatte.

Immer wieder schossen Spekulationen über einen neuen Liebhaber der Frau, die sonst in zahlreichen Posts mit der Einsamkeit einer Turnier-Spielerin zwischen Tennisplatz, Fitnessraum und Hotelzimmer spielt, ins Kraut. Darunter eine angebliche Affäre mit dem australischen Tennis-Rüpel Nick Kyrgios.

So wurde sie angeblich küssend am Strand von Miami mit Investment-Banker Connor Davis Jr. gesichtet, dem älteren Bruder des Models Hannah Davis. Das Klatsch-Portal tmz hatte dann im Oktober erstmals berichtet, dass es eine Affäre zwischen Bouchard und Rudolph gebe. Diese wurde durch den Valentinstags-Post des 26-jährigen Quarterbacks jetzt auch offiziell.

Erstaunlich, dass Eugenie Bouchard bei dem offenbar größten privaten Ereignis der letzten Jahre socialmediatechnisch so zurückhaltend ist. Damit hatte sie schon letztes Jahr begonnen. „Ich will davon wegkommen, Bikini-Bilder zu posten. Ehrlich! Ich versuche mein Bestes“, sagte Bouchard jetzt. „Vielleicht werde ich auch nur älter. Da muss ich nicht mehr täglich Fotos von meinem Hintern posten.“

Sie habe in Sachen Social Media mittlerweile „das gesamte Spektrum“ mitgenommen. „Als es gut lief, haben einen die Leute geliebt. Wenn es schlecht lief, haben sie einen gehasst. Das nervt natürlich.“

Zumal viele glauben würden, Social Media sei eine exakte Darstellung des echten Lebens. „Ich kann acht Stunden joggen gehen und danach zum Abendessen. Wenn ich davon dann ein Foto poste, denken die Leute, ich hätte nur gegessen.“

Man darf gespannt sein, wie sehr sie ihre Social-Media-Community an ihrem neuen Liebesglück teilhaben lässt. Das mit dem Bikini-Foto hat schon einmal nicht geklappt. Am Valentinstag trug sie für alle sichtbar einen sehr knappen roten Bikini. „quick vday getaway“ (spontaner Ausflug zum Valentinstag) schrieb sie da. Unter den mehr als 130.000 Likern: Mason Rudolph.