Tischtennis

Eastside mit hartem Programm zum Saisonstart

Die Berlinerinnen beginnen die Saison am Sonnabend in der Bundesliga und spielen am Sonntag ein Pokalturnier.

Nina Mittelham soll den TTC Eastside wieder zu Titeln führen.

Nina Mittelham soll den TTC Eastside wieder zu Titeln führen.

Foto: Revierfoto / picture alliance/dpa

Berlin. Es wird nicht einfach. Oder doch? Also zumindest gibt es keine Doppel mehr in der Vorrunde, wenn die Tischtennis-Bundesliga der Frauen am Sonnabend startet. Das ist eine der Neuerungen in dieser Saison, auf die sich auch der Titelverteidiger TTC Eastside aus Berlin einstellen muss. Während die Doppel als Folge der Corona-Pandemie weggelassen werden, sind die anderen wichtigsten Veränderungen mehr praktischer Natur. Zur Ermittlung des Meisters wird es nach der Punkterunde ein Play-off geben, außerdem kann nun bis zum Ende der Hinrunde neues Personal geholt werden.

Das könnte die Kräfteverhältnisse in der Bundesliga mitten in der Saison noch einmal verändern. „Man wird sehen, wer dann zum Jahreswechsel noch einmal nachlegt und wie die Teams dann aussehen“, sagt TTC-Manager Andreas Hain. In seiner Mannschaft stehen vorerst zwei neue Spielerinnen, die 26-jährige Niederländerin Britt Eerland (zuvor Bad Driburg) und die bereits 38-jährige Jessica Göbel, die aus Busenbach in die Hauptstadt kommt. Sie komplettieren das Team von Trainerin Irina Palina um Shan Xiaona (37) und Top-Spielerin Nina Mittelham (23), das zunächst daheim gegen den TSV Schwabhausen antritt (14 Uhr, ASP.5 Sporthalle am Anton-Saefkow-Platz).

Bis zu 80 Zuschauer dürfen den TTC Eastside besuchen

Für die Berlinerinnen, die zuletzt am 23. Februar im Einsatz waren und nach dem Abbruch der Saison als Tabellenführer zum Meister ernannt wurden, gelten wie immer hohe Vorgaben. „Unser Ziel ist es, die gewonnenen Titel zu verteidigen und in der Champions League mindestens ins Halbfinale vorzustoßen. Ich erwarte eine äußerst interessante Saison und bin gespannt, wie die einzelnen Mannschaften mit den Neuerungen zurechtkommen“, so Hain, der in der Halle auch bis zu 80 Zuschauer begrüßen darf. Das Hygienekonzept ist genehmigt, Tickets gibt es nur nach Vorbestellung per Email (karten@ttc-berlin-eastside.de).

Gleiches gilt für den Sonntag, an dem der TTC Eastside erneut im Einsatz ist. Dann in der Qualifikation für das Pokal-Final-4. Gegen Schwabhausen sollen sich die Berlinerinnen einspielen für den Pokalauftritt. „Unsere Neuen haben die Möglichkeit, sich an die Umgebung zu gewöhnen und ihre Team-Kolleginnen unter Wettkampfbedingungen kennenzulernen“, sagt Palina, die überzeugt ist, ein Team zu haben, das „spielerisch und charakterlich sehr gut zusammenpasst“. Eastside bekommt es bei dem Mini-Turnier mit dem TSV 1909 Langstadt und dem TV 1921 Hofstetten zu tun (10 Uhr). „Unsere Mannschaft weiß, was Sache ist und wird alles daran setzen, um den Sprung nach Hannover zu schaffen und dort dann den Pokal erfolgreich zu verteidigen“, sagt Andreas Hain. Anfang Januar wird das Final 4 ausgetragen.