Amateurfußball

Coronavirus: Zwei Berliner Mannschaften in Quarantäne

Der Berliner Amateurfußball hat seine ersten Corona-Fälle. Zwei Landesliga-Teams dürfen vorerst nicht am Spielbetrieb teilnehmen.

Auch der Berliner Amateurfußball ist vom Coronavirus betroffen

Auch der Berliner Amateurfußball ist vom Coronavirus betroffen

Foto: Marc Tirl / picture alliance/dpa

Berlin. Zwei Fußball-Spieler von Berliner Vereinen sind positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Bei den Erkrankten handelt es sich um einen Spieler vom SC Charlottenburg sowie der zweiten Mannschaft des TSV Rudow, die beide in der Landesliga (7. Liga) spielen, wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf den Berliner Fußball-Verband (BFV) berichtet.

„Die jeweiligen Mannschaften, denen die Spieler angehören, wurden von den Behörden aufgerufen, während die Inkubationszeit daheim zu bleiben“, sagte eine Sprecherin. Die kommenden zwei Spiele der beiden Vereine werden verlegt.

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Der SC Charlottenburg hatte in den vergangenen zwei Wochen gegen TSV Mariendorf 1897 und den SSC Südwest gespielt. Rudow II war gegen den BFC Meteor und Concordia Wittenau im Einsatz.

Derzeit kein Anlass für Geisterspiele

Aufgrund der Einschätzungen der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, den bezirklichen Gesundheitsämtern und dem Robert Koch Institut besteht für den Berliner Fußball-Verband derzeit keine Veranlassung, den Spielbetrieb generell ruhen zu lassen. Gleichzeitig wird die Lage täglich neu bewertet. Aktuell entscheiden vorrangig die Behörden über mögliche generelle Einschränkungen im BFV-Spielbetrieb. Ein Beschluss über sogenannte „Geisterspiele“ steht im BFV derzeit nicht an.

Weitere Informationen für Vereine und Spieler sowie Informationen zu Vorsichtsmaßnahmen finden Sie auf der Internetpräsenz des BFV.