Bundesliga

Hertha und Union sind aus der Mode

Hertha und Union zieren mit ihren Bundesliga-Trikots das Tabellenende. So sieht es zumindest die Mediadesign Hochschule in Düsseldorf.

Herthas Salomon Kalou (l.) im Duell mit dem Braunschweiger Alfons Amade.

Herthas Salomon Kalou (l.) im Duell mit dem Braunschweiger Alfons Amade.

Foto: Matthias Kern / Bongarts/Getty Images

Berlin. Am 16. August eröffnet Hertha BSC mit dem Gastspiel bei Meister Bayern München die Bundesliga-Saison. Zwei Tage später startet der 1. FC Union mit dem Heimspiel gegen RB Leipzig in seine Premieren-Spielzeit im Fußball-Oberhaus. Hertha will besser abschneiden als vergangene Saison (Platz elf), Union hat den Klassenerhalt zum Ziel.

Doch schon vor dem ersten Anpfiff liegen die beiden Berliner Klubs nur am Ende der Liga. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine Jury der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf. Diese hat – bestehend aus Studierenden des zweiten und vierten Semesters sowie diversen Trikotsammlern – die Jerseys der 18 Erstligisten bewertet.

Das Ergebnis: Union schafft es nur auf Platz 17, Hertha ist gar nur 18. und damit Letzter in der Wertung. Soll heißen: Die Outfits beider Vereine hätten noch Nachholbedarf.

“Sehr simpel und wenig Liebe zum Detail“

„Traditioneller Retrochic! Sehr simpel und wenig Liebe zum Detail. Leider letzter Platz“, heißt es in der Bewertung des neuen Hertha-Trikots. Die weiß-blauen Längsstreifen sollen an die Saison 1999/2000 erinnern, in der Hertha in der Champions League für Furore sorgte.

„Feine vertikale Ton-in-Ton-Streifen“ und „etwas Weiß als Kontrast für Logos und Stehkragen“ konnten die Jury beim roten Union-Trikot nicht überzeugen. Es werde sich auch zeigen, „ob der körperbetonte Schnitt für die Fans von Vorteil ist, eine Konfektionsgröße größer kauft keiner so gerne“, heißt es in der Beurteilung weiter.

Bewertet wurden die Kategorien Gesamteindruck des Outfits (25 Prozent), Innovation und Design (35), Labeling und Farbharmonie (15), Funktionalität/Material/Details (15) sowie Verarbeitung (10).

Aufsteiger Köln liegt ganz vorn

Neuer Trikotmeister ist ein Aufsteiger. Mit frischem Weiß und leuchtendem Rot bleibe der 1. FC Köln seinen Vereinsfarben treu, so die Jury der Mediadesign Hochschule.

„Eingestrickte tonige Jacquardstreifen im Vorderteil wirken edel, dazu das rote Sponsorenlogo und die passenden Stickereien des Vereinslogos und des Herstellers wirken stimmig“, so die Begründung.