Basketball

Epischer NBA-Krimi: Portland siegt nach vier Verlängerungen

Vier Verlängerungen in einem Play-off-Match gab es zuletzt vor 66 Jahren. Am Ende siegt Portland gegen Denver – Daniel Theis verliert.

Portlands CJ McCollum (Mitte) war mit 41 Punkten bester Werfer der Trail Blazers.

Portlands CJ McCollum (Mitte) war mit 41 Punkten bester Werfer der Trail Blazers.

Foto: Craig Mitchelldyer / dpa

Boston.  Nationalspieler Daniel Theis ist mit den Boston Celtics im Play-off der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA ins Hintertreffen geraten. Nach der 116:123-Heimniederlage am Freitag (Ortszeit) gegen die Milwaukee Bucks steht es nach drei Spielen in der Best-of-Seven-Serie 1:2.

Theis stand überschaubare 2:43 Minuten auf dem Parkett, konnte aber keinen Punkt verbuchen. Treffsicherster Schütze des Spiels war Milwaukees Superstar Giannis Antetokounmpo (24). Der Grieche kam auf 32 Zähler.

Letztmals ging es 1953 in vier Verlängerungen

Die Celtics erwischten zwar den besseren Start, doch im dritten Abschnitt verloren sie die Kontrolle über das Spiel. Die Bucks gingen in Führung und gaben diese nicht mehr aus der Hand. Ein großes Manko der Gastgeber war die schwache Quote von der Bank.

In Portland lieferten sich die gastgebenden Trail Blazers und die Denver Nuggets einen echten Krimi: Erst nach vier Verlängerungen entschieden die Hausherren das dritte Spiel mit 140:137 für sich. Damit gingen sie mit 2:1 in Führung. Mit 41 Punkten war CJ McCollum der beste Werfer der Trail Blazers.

Es war das zweite NBA-Play-off-Spiel der Geschichte, das über vier Verlängerungen ging. Auch die Boston Celtics und die Syracuse Nationals duellierten sich 1953 über vier Overtimes.