Halbfinal-Auslosung

Schwere Pokal-Hürde für die Bayern in Bremen

Die Rekordfinalisten im DFB-Pokal treffen schon im Halbfinale aufeinander. Ein Zweitligist fordert das Bundesliga-Team der Stunde.

Das jüngste Duell in der Bundesliga gewannen Serge Gnabry (l.) und Co. in Bremen mit 2:1.

Das jüngste Duell in der Bundesliga gewannen Serge Gnabry (l.) und Co. in Bremen mit 2:1.

Foto: Carmen Jaspersen / dpa

Dortmund.  Der FC Bayern München muss kurz nach Ostern im DFB-Pokal-Halbfinale beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Vorschlussrundenbegegnung im Kampf um den Einzug ins Endspiel am 25. Mai bestreiten Zweitligist Hamburger SV und der Bundesliga-Dritte RB Leipzig.

Die beiden Rekordfinalisten aus Bremen und München treffen bereits zum neunten Mal im DFB-Pokal aufeinander. Nur einmal gab es einen Werder-Sieg - im letzten der drei Endspiele zwischen beiden Klubs. Am 12. Juni 1999 setzte sich das Team von der Weser mit 6:5 im Elfmeterschießen durch und holte den vierten seiner sechs Cup-Siege. Auf der Trainerbank saß seinerzeit Thomas Schaaf, den Finaleinzug hatte aber Felix Magath erreicht, der jedoch zurückgetreten war.

Zuvor direktes Duell in der Liga

Zuletzt standen sich beide Klubs 2016 im Halbfinale gegenüber, die Münchner siegten vor eigenen Publikum mit 2:0 und gewannen dann in Berlin gegen Borussia Dortmund - ebenfalls im Elfmeterschießen. Es war der 18. und bislang letzte Pokalsieg des Bundesliga-Spitzenreiters. Bereits am 20. April treffen beide Vereine in der Liga aufeinander, dann aber in München.

„Wir haben uns ein Heimspiel gewünscht und das hat uns die Losfee beschert. Darüber freuen wir uns für unsere Fans“, sagte Ralf Becker, HSV-Sportvorstand nach der Auslosung in der ARD.

RB-Coach Rangnick bekommt Wunsch-Gegner

Frauen-Nationalspielerin Lena Goeßling, die im Dortmunder Fußballmuseum die Kugeln zog, erfüllte aber auch Leipzig-Trainer Ralf Rangnick seinen Wunsch, der sich die Hamburger gewünscht hatte. Aber nicht weil der HSV per se der leichtere Gegner sei, „sondern weil wir gegen diesen Gegner noch nicht gespielt haben. Das ist eigentlich eher der Punkt“, sagte Rangnick.

Die beiden Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen und genau wie das Endspiel am 25. Mai im Berliner Olympiastadion von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.