Kuriosum in Hannover

96-Boss Kind bestätigt Spielverbot für Profi Asano

Im Kampf um den Klassenerhalt kann Hannover 96 eigentlich jeden Akteur gebrauchen, doch ein Profi darf nun nicht mehr spielen.

Wird im Abstiegskampf wohl keine große Hilfe mehr sein: Hannovers Takuma Asano.

Wird im Abstiegskampf wohl keine große Hilfe mehr sein: Hannovers Takuma Asano.

Foto: Martin Rose / Bongarts/Getty Images

Hannover.  Hannovers Geschäftsführer Martin Kind hat ein Spielverbot für den Japaner Takuma Asano bestätigt. Der Gesellschafter sagte dem „Sportbuzzer“ (Freitag), dass eine Anweisung, Asano nicht mehr spielen zu lassen, „schriftlich niedergelegt“ sei.
Hintergrund ist eine Klausel in dem Leihvertrag mit dem FC Arsenal, die den stark abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten zum Kauf Asanos für eine Ablösesumme zwischen 3 und 3,5 Millionen Euro verpflichtet.

Jeder weitere Startelf-Einsatz hätte Folgen

Über den Vertragsinhalt gibt es allerdings widersprüchliche Angaben. Laut „Kicker“ und „Sportbuzzer“ gilt die Klausel bei jedem der jetzt folgenden Einsätze des Offensivspielers. Nach „Bild“-Informationen greift die Klausel erst, wenn Asano zum zehnten Mal von Beginn an auf dem Rasen stehen wird.

Bislang kam der 24-Jährige auf neun Startelf-Einsätze und blieb dabei ohne Torbeteiligung. Trainer Thomas Doll erklärte vor dem Spiel am Samstag beim VfL Wolfsburg lediglich: „Für die Aufstellung und die Kaderzusammenstellung bin ich zuständig. Mehr sage ich dazu nicht.“