Wasserball

Nach Champions-League-Aus: Spandau will nationale Titel

Die Wasserfreunde wollen am abschließenden 14. Spieltag der Hauptrunde ihre Spitzenposition vor Konkurrent Hannover verteidigen.

Symbolbild

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Foto: Amin Akhtar

Berlin.  Nach dem endgültigen Verpassen des Finalturniers in der Champions League konzentriert sich Wasserball-Rekordmeister Spandau 04 auf die nationalen Wettbewerbe. In der Bundesliga wollen die Wasserfreunde am abschließenden 14. Spieltag der Hauptrunde ihre Spitzenposition vor Dauerkonkurrent Hannover verteidigen.

Dafür muss Spandau am Samstag den Tabellensiebten Duisburger SV 1898 in der heimischen Schwimmhalle Schöneberg (16.00 Uhr) besiegen. „Da steht nichts anderes auf dem Programm als ein klarer Pflichtsieg“, sagte Manager Peter Röhle.

Spandau und Hannover sind punktgleich, wobei die Berliner den direkten Vergleich mit einem Treffer gewonnen haben. Im Playoff-Halbfinale und in einer möglichen Endspielserie hätte Spandau damit im entscheidenden Spiel Heimrecht.

Gegen Duisburg fehlen Nationalspieler Mateo Cuk und Kapitän Marko Stamm sowie Lucas Gielen und der erkrankte Lukas Küppers. Ohne Cuk und Stamm hatten die Berliner am Mittwoch nach einem „Grottenspiel“ (Röhle) mit 6:14 (3:8) beim ungarischen Topteam VSC Szolnok verloren und waren auf den letzten Platz ihrer Achter-Gruppe zurückgefallen.

Damit sind drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde auch die letzten Chancen auf den Einzug ins Final 8 des Wettbewerbs Anfang Juni in Hannover passé, das neben Gastgeber Waspo drei weitere Teams der Gruppe erreichen.

Im Vorjahr hatte Spandau noch die Endrunde in Genua erreicht und damit nach dem Verlust aller drei nationalen Titel an Hannover den „positiven Rausreißer 2018“ (Röhle) geschafft.