Spiel gegen Netzhoppers

BR Volleys wehren beim Derby-Sieg sieben Satzbälle ab

Vor 4571 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gewann die Mannschaft das Derby gegen die Netzhoppers Königs-Wusterhausen mit 3:0.

Die BR Volleys in Aktion (Archivbild).

Die BR Volleys in Aktion (Archivbild).

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin.  Die BR Volleys setzen ihre Aufholjagd in der Bundesliga fort. Vor 4571 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gewann die Mannschaft von Trainer Cédric Enard das Derby gegen die Netzhoppers Königs-Wusterhausen mit 3:0 (25:18, 25:15, 33:31 ) und feierte damit ihren sechsten Bundesligasieg in Folge. Zumindest bis Sonntag kletterte das Team auf den dritten Tabellenrang.

Ende März beginnt das Play-off um die deutsche Meisterschaft, und der Titelverteidiger kommt dafür immer besser in Form. Der Nachbar aus Brandenburg spielte phasenweise, vor allem im dritten Durchgang auf Augenhöhe mit, die Netzhoppers haben in diesem Jahr ein starkes Team. Aber einen Steller wie Sergej Grankin haben sie nicht, der im Zusammenspiel mit Diagonalangreifer Benjamin Patch oder den Außenangreifern Moritz Reichert und Adam White auf den Kampfgeist der Gäste stets die Ruhe behielt und Antworten fand. Besonders Patch (19 Punkte) ist zu einer Bank geworden, aber White, Reichert (je 12) sowie Mittelblocker Jeffrey Jendryk (10) ergänzten ihn sehr gut. So gut, dass die Berliner im dritten Satz sogar sieben Satzbälle abwehrten, ehe Reichert der siegbringende Block gelang.