Radsport

Horror-Debüt für Berlins Radprofi Simon Geschke

Gleich am ersten Renntag für sein neues Team zieht sich Simon Geschke einen schweren Bruch zu - fährt aber erst einmal ins Ziel.

Der Berliner Radprofi Simon Geschke hat sich nicht nur mit seinem prägnanten Vollbart einen Namen gemacht

Der Berliner Radprofi Simon Geschke hat sich nicht nur mit seinem prägnanten Vollbart einen Namen gemacht

Foto: Peter Steffen / dpa

Der Berliner Radprofi Simon Geschke hat das Debüt für sein neues Team CCC mit einem gebrochenen Ellbogen im Krankenhaus beendet. „So habe ich mir meinen ersten Renntag im Jahr 2019 sicher nicht vorgestellt. Ich war in guter Verfassung und bereit für das Frühjahr – aber so ist halt das Leben“, erklärte der 32-Jährige.

Geschke war auf der ersten Etappe der Murcia-Rundfahrt am Freitag in Spanien kurz vor dem Ziel gestürzt. Er setzte sich wieder aufs Rad und fuhr das Teilstück zu Ende, doch die Schmerzen im rechten Arm waren so groß, dass Teamarzt Dario Spinelli ihn ins Krankenhaus begleitete. Dort brachte eine Röntgenuntersuchung schnell Klarheit. Geschke wird nun in Deutschland operiert und kann laut Spinelli wohl schon eine Woche später wieder mit leichtem Aufbautraining beginnen.

Geschke („Ich wollte einmal in meiner Karriere wechseln“) war Ende 2018 nach zehn Jahren beim deutschen Team Sunweb zum polnischen Team um den belgischen Olympiasieger Greg Van Avermaet gewechselt, das vorher BMC hieß. Der bislang größte Erfolg seiner Karriere ist ein Etappensieg bei der Tour de France 2015.