Eishockey

Eisbären enttäuschen gegen Straubing vor großer Kulisse

Die Berliner verlieren im Penaltyschießen gegen Straubing und müssen nun um den direkten Einzug ins Viertelfinale bangen.

Marcel Noebels und die Eisbären durchlaufen gerade eine schwierige Phase.

Marcel Noebels und die Eisbären durchlaufen gerade eine schwierige Phase.

Foto: Soeren Stache / dpa

Berlin.  Die Straubing Tigers gelten als graue Maus, darüber kann auch die bislang starke Saison des Eishockeyklubs nicht hinwegtäuschen. Als Publikumsmagnet sind die Niederbayern eher nicht verschrien. Am Freitag fanden jedoch beachtliche 13.619 Zuschauer den Weg in die Mercedes-Benz Arena, um die Eisbären im Duell mit den Tigern zu unterstützen. Die Fans haben längst erkannt, dass angesichts der misslichen Lage der Berliner jedes Spiel zählt. Dagegen ist der Ernst der Situation in der Mannschaft wohl immer noch nicht jedem bewusst.

Die Eisbären enttäuschten erneut und müssen nach dem 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen weiter um den direkten Einzug ins Viertelfinale bangen. Weil gleichzeitig auch Bremerhaven verlor, machten sie aber immerhin einen Punkt auf Platz sechs gut. „Die Jungs haben gekämpft, aber wenn man kein Tor schießt, kann man nicht gewinnen“, sagte EHC-Trainer Stéphane Richer.

Dabei hatte er nichts unversucht gelassen und erneut die Angriffsreihen umgestellt, um die Offensive zu beleben. Die Maßnahme bewirkte allerdings eher das Gegenteil, auffällig oft passten die Berliner den Puck ins Leere. Straubing spielte clever, setzte die Gastgeber früh unter Druck und trafen insgesamt fünf Mal den Pfosten. Spielerische Glanzlichter blieben aber auf beiden Seiten Mangelware. Im Penaltyschießen traf dann Jeremy Williams mitten ins Herz des Berliner Anhangs.