Abstimmung

Letzte Chance: Berlin wählt seine Sportler des Jahres

Hoppegarten-Chef Gerhard Schöningh erfreut über seine erste Nominierung. Die Wahl feiert ihr 40. Jubiläum.

Erholen auf der Rennbahn: Zu Gerhard Schöningh (M.) nach Hoppegarten kommen auch die wichtigsten Politiker Berlins gern.

Erholen auf der Rennbahn: Zu Gerhard Schöningh (M.) nach Hoppegarten kommen auch die wichtigsten Politiker Berlins gern.

Foto: Eva Oertwig/SCHROEWIG / picture alliance / Eva Oertwig/SCHROEWIG

Berlin.  Als Gerhard Schöningh 1990 das erste Mal Hoppegarten besuchte, wurde dort noch in zwei Währungen gewettet. Damals war nicht daran zu denken, dass der Krefelder als erfolgreicher Fondsmanager die Galopprennbahn mal kaufen würde. Das tat Schöningh im Jahr 2008 und steckt seither jährlich Millionenbeträge ins Kleinod am Rande der Hauptstadt. Nach zehn Jahren als Rennbahnchef ist er nun erstmals nominiert bei der der Wahl der Berliner Sportler des Jahres – und zwar im Zehnerfeld der Kategorie Trainer/Manager.

„Ich freue mich sehr darüber, dass der Berliner Galopprennsport erstmals in dieser prestigeträchtigen Wahl nominiert ist. Die gesteigerte Aufmerksamkeit konnten wir nur durch den Einsatz meines Teams, die Unterstützung der Fans, Besitzer, Trainer und Reiter aus ganz Deutschland sowie der Medien und der Politik erreichen“, sagte der 58-Jährige.

Schon die Nominierung ist ein Erfolg angesichts der vielen herausragenden Leistungen, welche die Berliner Sportler in diesem Jahr vollbracht haben. 49 Medaillen (15 Gold, 16 Silber, 18 Bronze) bei Welt- und Europameisterschaften wurden in den ersten neun Monaten 2018 gewonnen. Im paralympischen Sport gab es 15 Mal Edelmetall (5/2/8) zu feiern.

Zehn Sportler und Sportlerinnen, Team und Trainer/Manager stehen zur Wahl

Zehn Sportler und Sportlerinnen, Mannschaften sowie Trainer/Manager stehen wie in jedem Jahr in vier Kategorien zur Wahl. Mit der Freiheit eines jeden, seinen persönlichen Favoriten auf den Stimmzetteln zusätzlich zu benennen, sollte er noch nicht dabei sein. Den Siegern wird diesmal eine besondere Ehre zuteil, denn die Sportlerwahl feiert ihr 40. Jubiläum.

Die Auswahl dürfte schwierig werden. Maximilian Schachmann etwa erlebte einen großen Aufstieg bei den Radprofis, gewann eine Etappe des Giro d’Italia. Bahn-Kollege Theo Reinhardt wurde erstmals Weltmeister im Madison. Bei den Frauen sammelte Bogenschützin Lisa Unruh drei WM-Titel ein. Bei den Mannschaften wurden die BR Volleys erneut deutscher Meister. Velimir Petkovic ist als Trainer für die Wahl nominiert, weil er die Füchse-Handballer zum Sieg im EHF-Pokal führte.

Abstimmung auf morgenpost.de/sport

Den Teilnehmern der Publikumswahl winken attraktive Preise, der Hauptgewinn sind zwei Vip-Karten für die Handball-WM im Januar in der Mercedes-Benz Arena. Die Stimmen der Publikumswahl fließen zu 50 Prozent in das Ergebnis ein, die andere Hälfte der Bewertung erfolgt durch eine Expertenjury. Der Abstimmungszeitraum läuft nur noch bis zum heutigen Sonntag (25. November), sowohl online bei morgenpost.de/sport oder champions-berlin.de oder per Wahlzettel aus dem Lottoladen können die Favoriten benannt werden. Die Auszeichnung der gewählten Champions erfolgt übrigens am 8. Dezember auf einer Gala mit über 200 Gästen im Estrel-Hotel (Tickets für 125 Euro erhältlich).