Volleyball

Sechs Wochen nach Saisonstart: Volleys noch auf Formsuche

Ausgerechnet in dieser schwierigen Phase muss sich die neuformierte Mannschaft in der Champions League bewähren.

Archivbild

Archivbild

Foto: Camera 4 / imago

Auch knapp sechs Wochen nach dem Saisonstart suchen die Berlin Volleys noch nach einer stabilen Form. Ausgerechnet in dieser schwierigen Phase muss sich die neuformierte Mannschaft in der Champions League bewähren. Zum Auftakt der Gruppenphase empfangen die Volleys am Donnerstag (19.30 Uhr) Belgiens Meister Greenyard Maaseik. "Maaseik gehört seit Jahren zu den zehn bis 15 besten Teams in Europa", sagte Volleys-Manager Kaweh Niroomand.

Die beiden polnischen Teams PGE Skra Belchatow und Trefl Gdansk im Pool D sind zwei weitere dicke Brocken, die auf die BR Volleys warten. Aus den insgesamt fünf Vierergruppen erreichen nur die Erstplatzierten sowie die drei besten Zweiten die K.o.-Phase. "Belchatow ist als polnischer Meister sicher etwas herauszuheben, aber die anderen drei Mannschaften befinden sich in etwa auf Augenhöhe", schätzte Niroomand die Lage ein.

Die Generalprobe für die Königsklasse hat der aktuelle Bundesliga-Dritte am Sonntag gründlich verpatzt. Gegen die UV Frankfurt gab es vor eigenem Publikum eine deftige 0:3-Pleite. "So grottenschlecht habe ich noch nie eine BR-Volleys-Mannschaft spielen sehen. Je länger das Spiel dauerte, desto schlechter wurde es", schimpfte Niroomand.

Nach Einschätzung des Managers haben die Akteure nach wie vor Probleme mit der stimmungsvollen Kulisse bei den Heimspielen. "Die Spieler wollen einfach zu viel", erklärte Niroomand: "Die sagen sich: Das ist unser Publikum, dem wollen wir etwas zurückgeben. Und bei der ersten kleinen Unsicherheit bricht dann alles zusammen."

Mehr zum Thema:


Volleys-Macher sauer nach Debakel gegen Frankfurt

Volleys-Trainer Cedric Enard vermisst den Kampf

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.