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So antwortet Mesut Özil auf die Glückwünsche des DFB

Der Deutsche Fußball-Bund gratuliert Mesut Özil zum Geburtstag. Der zurückgetretene Mittelfeldspieler antwortet via Instagram-Story.

Mesut Özil im Dress des FC Arsenal.

Mesut Özil im Dress des FC Arsenal.

Foto: firo

Essen. Nähern sich Mesut Özil und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach der unrühmlichen Trennung im Sommer wieder an? Diesen Eindruck erwecken zwei Beiträge im sozialen Netzwerk Instagram vom Montag. Özil feierte am 15. Oktober seinen 30. Geburtstag. Der DFB gratulierte mit einem Instagram-Beitrag und wünschte dem Weltmeister von 2014 alles Gute zum Geburtstag. Auch auf Twitter gab es eine ähnliche Gratulation vom DFB.

Özil wünscht dem DFB-Team viel Erfolg

Özil seinerseits reagierte noch am Montag, indem er in seiner Instagram-Story antwortete: "Danke @DFB_Team! Ich wünsche euch viel Erfolg morgen." Der Beitrag ist inzwischen nicht mehr abrufbar, da eine Story aufgrund technischer Beschränkungen bei Instagram nur 24 Stunden lang angezeigt wird. Özil wird aber anscheinend die Daumen drücken, wenn die deutsche Nationalmannschaft am Dienstagabend um 20.45 Uhr in Paris auf den amtierenden Weltmeister Frankreich trifft.

Das ist durchaus bemerkenswert, schließlich war der Abschied Özils nach dem Vorrundenaus bei der WM in Russland unschön ausgefallen. Özil, der vor der Weltmeisterschaft durch ein gemeinsames Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für eine Kontroverse gesorgt hatte, wurde nach dem Turnier unter anderem von DFB-Präsident Reinhard Grindel für sein Vorgehen kritisiert. Özil antwortete mit einer dreiteiligen Stellungnahme via Twitter, in der er unter anderem mangelnde Unterstützung durch den DFB beklagte, rassistische Angriffe anprangerte und seinen Rücktritt erklärte. Zu Joachim Löw verweigerte der Mittelfeldspieler des FC Arsenal seit der WM nach Angaben des Bundestrainers jeden Kontakt.

Ob die Instagram-Glückwünsche und Özils freundliche Antwort darauf hindeuten, dass sich das Verhältnis zwischen dem Verband und dem Ex-Nationalspieler in Zukunft vielleicht doch wieder entspannen könnte, bleibt abzuwarten. (tm)