Handball

Füchse spielen um Einzug ins Achtelfinale

Die Berliner Handballer gewinnen mit 23:37 beim Drittligisten Oranienburg.

Zachrisson wurde bester Füchse-Werfer

Zachrisson wurde bester Füchse-Werfer

Foto: pa

Berlin. Der Start in die neue Saison verlief nicht ganz so, wie sich die Füchse Berlin das vorgestellt hatten. Erst 40 Minuten später als geplant konnte die Partie des Handball-Bundesligisten am Sonnabend in der ersten Runde des DHB-Pokals angepfiffen werden. Denn der Gegner Oranienburger HC stand auf der Anreise nach Emsdetten (Westfalen) im Stau. Immerhin entsprach dann aber das Ergebnis den Vorstellungen der Füchse. Mit 37:23 (22:9) schlugen die Berliner den Drittligisten aus Brandenburg und haben nun an diesem Sonntag die Chance, ins Pokal-Achtelfinale einzuziehen. Um 16 Uhr geht es gegen Zweitligist TV Emsdetten oder Bundesligaabsteiger TuS N-Lübbecke.

Es war die erste Pflichtaufgabe für das Team von Trainer Velimir Petkovic. Der EHF-Cup-Sieger löste sie souverän, spielte trotz einer 22:9-Führung zur Halbzeit konzentriert weiter. Als bester Werfer steuerte Rechtsaußen Mattias Zachrisson sieben Treffer bei. „Wir haben das heute professionell gelöst. Ich denke, wir haben auch ein bisschen Kräfte gespart durch die vielen Gegenstöße. Das war gut für die Mannschaft“, sagte Linksaußen Bjarki Mar Elisson.

Auch Sportdirektor Volker Zerbe war zufrieden. „Die Mannschaft hat gleich von Anfang an aus einer sehr stabilen Abwehr heraus das Spiel diktiert. Der erste Schritt ist von der Mannschaft sehr professionell gelöst worden“, sagte Zerbe. Doch der erste erfolgreiche Schritt ist nicht viel wert, wenn die Füchse nicht auch den zweiten machen. „Wir müssen uns gut erholen und Kräfte sammeln“, sagte Elisson. Denn nur mit einem Sieg am Sonntag können die Füchse das große Ziel, das Final Four in Hamburg, weiter anvisieren.

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