Leichtathletik-EM

Mega-Europameisterschaft bereits 2022 in Berlin?

Die Organisatoren der Leichtathletik-EM im Olympiastadion sind zufrieden. Jetzt wollen sie noch mehr für die Hauptstadt

Das Berliner Olympiastadion vor dem gewittrigen Abendhimmel

Das Berliner Olympiastadion vor dem gewittrigen Abendhimmel

Foto: dpa

Berlin. Organisationschef Clemens Prokop hat eine positive Zwischenbilanz der Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin gezogen. "Die EM ist erfolgreich", sagte der frühere Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, der Deutschen Presse-Agentur. "Die Aufsplittung der EM-Standorte in der Innenstadt und im Olympiastadion hat sich bewährt und wird von vielen als Schritt in die Zukunft angesehen." Bisher haben die Kugelstoß-Qualifikation der Männer sowie das 50 Kilometer Gehen sowie zahlreiche Siegerehrungen auf dem Breitscheidplatz stattgefunden.

Athleten loben die Atmosphäre

"Im Stadion steigen von Tag zu Tag die Zuschauerzahlen. Am Wochenende sind eine gewisse Anzahl von Tickets am Sonntag ausverkauft", berichtete Prokop. Vor allem die Athleten seien begeistert über die Atmosphäre und Stimmung und loben das faire und sachkundige Publikum.

"Ich glaube, dass das Olympiastadion seine Feuertaufe bestanden hat", sagte er. Berlin sollte vielleicht darüber nachdenken, 2022 die ganzen European Championships auszurichten», sagte Prokop. "Sie haben sich als erfolgreiches Konzept erwiesen." In der vergangenen Woche hatten schon Athleten in sechs weiteren Sportarten in Glasgow ihre EM-Medaillenkämpfe begonnen. Die Leichtathletik-EM als größtes Ereignis unter dem Dach dieser Multi-Event-Veranstaltung ist für 2020 nach Paris vergeben. Danach ist der Austragungsort noch offen. (dpa)

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