Basketball

Abschied von Alba: Marius Grigonis zieht es in die Heimat

Der Litauer erfüllt seinen Dreijahresvertrag bei den Basketballern von Alba Berlin nicht.

Marius Grigonis verlässt Alba Berlin.

Marius Grigonis verlässt Alba Berlin.

Foto: dpa

Berlin. Der Nächste verlässt Alba Berlin! Nach Akeem Vargas (Frankfurt) und Bogdan Radosavljevic (wohl Partizan Belgrad) geht nun auch Marius Grigonis. Ihn zieht es in die Heimat. Der Litauer wechselt nach Kaunas. Grigonis spielte nur ein Jahr bei Alba. Er zog eine Vertragsoption, um aus seinen laufenden Dreijahresvertrag auszusteigen. Kaunas ist für ihn lukrativer, weil das Team kommende Saison in der Königsklasse, der Euroleague, spielt.

Schon während der Playoffs spekulierten litauische Medien über den Wechsel. Grigonis auf Instagram: „Als ich in Berlin ankam, war ich sehr gespannt auf die neue Saison in so einer tollen Organisation. Es war ein junges Team mit Talent und dieses Team formte einen Charakter. Ich bin sehr stolz, Teil davon gewesen zu sein“, berichtet Grigonis, der mit Alba Vizemeister wurde.

Unter Trainer Aito entwickelte sich der 1,98-Meter-Mann weiter. „Vom Individualtrainer Carlos Frade bis zu Trainer Aito - sie haben mir in meiner Entwicklung geholfen, als Spieler und als Persönlichkeit. Es war eine Ehre, unter der Trainerlegende Aito zu spielen.“ Ein Dank geht auch an seine Mitspieler. „Sie waren wie eine Familie für mich. Ich werde sie nie vergessen.“

Doch das alles überzeugte Grigonis nicht, seinen Vertrag bei Alba zu erfüllen - die Sehnsucht nach der Heimat und der Euroleague war größer.

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