Weltmeisterschaft

Vuvuzela bei der WM 2018 wird zum Hassobjekt der Zuschauer

Bei der WM 2018 ist ein alter Bekannter zurück: die Vuvuzela. Bei den meisten Zuschauern kommt dieses Comeback allerdings nicht gut an.

Iranische Frauen als Fußball-Fans

Bei der WM gibt es auch manche soziokulturelle Neuigkeiten zu beobachten.

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Berlin.  Vor der WM 2018 hatten Kritiker noch befürchtet, dass in Russland kaum Stimmung aufkommen würde. Beim Spiel zwischen dem Iran und Spanien gab es nach Ansicht vieler Fußballfans dann aber zu viel Stimmung – und zwar durch die Vuvuzela.

Zuschauer beim ARD und auf Sky fragten sich während des Spiels, was schlimmer war: Das mittelmäßige Gekicke der beiden Mannschaften oder der ohrenbetäubende Lärm der afrikanischen Tröten. Zumindest bei Twitter war die Antwort eindeutig. Die Vuvuzela mag bei der der WM 2010 in Südafrika noch zum Kulturgut gehört haben, jetzt ist sie einfach nur noch nervig.

Das Online-Portal Fums fragte deshalb, ob der raubeinige spanische Kapitän Sergio Ramos nicht etwas tun könnte.

Ein anderer Nutzer fragte sich, ob ARD und ZDF nicht den Tonfilter aus Südafrika reaktivieren könnten.

Es gab auch Forderungen nach einem Stadionverbot für Vuvuzela-Anhänger:

Das Team der Sportschau twitterte schließlich auch zu dem Dauerton:

Für die deutsche Mannschaft könnte die Lärmbelästigung übrigens ein gutes Omen sein. Wer heute noch einmal Fernsehausschnitte der WM 1990 anschaut, sieht, dass auch während der WM in Italien ordentlich getrötet wurde – damals allerdings meist mit durch Gas betriebene Instrumente.