Spandau 04 verliert Final-Heimspiel gegen Waspo Hannover

Trotz zwischenzeitlicher Zwei-Tore-Führung konnte Spandau das erste Finalspiel nicht für sich entscheiden.

Spandaus Wasserballer mussten sich im ersten Final-Match gegen Waspo Hannover geschlagen geben (Archiv)

Spandaus Wasserballer mussten sich im ersten Final-Match gegen Waspo Hannover geschlagen geben (Archiv)

Foto: Tilo Wiedensohler / imago/Camera 4

Berlin. Wasserball-Rekordmeister Spandau 04 hat am Mittwochabend Spiel 1 des Finales um die 97. deutsche Meisterschaft der Wasserballer gegen Herausforderer Waspo 98 Hannover mit 7:10 (1:2,3:1,2:3,1:4) verloren.

Beide Seiten begannen die Partie sichtlich nervös und mit überraschend vielen technischen Fehlern. Spandau ging 1:0 in Führung, Waspo konterte zum 2:1, doch die Gastgeber schafften ihrerseits in dem von harter Defensive bestimmten Duell die 4:3-Halbzeitführung.

Spandau konnte das Match nicht dominieren

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Spandau erstmals zwei Tore Vorsprung (5:3), konnte aber das oft hektische Match nicht dominieren. Die Begegnung vor nur 150 Zuschauern lebte von der Spannung, die Klasse blieb dabei häufig auf der Strecke.

Mit 6:6 ging es ins Schlussviertel, das Waspo mit 4:1 für sich entschied und damit nun alle Trümpfe mit zwei Spielen in Hannover am Wochenende in der Hand hat. „Mit solch katastrophaler Chancenverwertung kann man Waspo nicht schlagen“, monierte Spandaus Präsident Hagen Stamm. Die Tore für Spandau erzielten Lukas Gilen, Nikola Dedovic, Maurice Jüngling (je 2) und Remi Saudadier (1).