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Eberl schließt Hecking-Abschied im Sommer aus

Hecking soll auch kommende Saison Trainer von Borussia Mönchengladbach sein.

Dieter Hecking ist seit Dezember 2016 Trainer von Gladbach

Dieter Hecking ist seit Dezember 2016 Trainer von Gladbach

Foto: pa

Mönchengladbach. Max Eberl hat einen Trainerwechsel bei Borussia Mönchengladbach in der Sommerpause ausgeschlossen. Der Sportdirektor beantwortete die Frage, ob Dieter Hecking seinen bis 2019 datierten Vertrag erfüllen werde, am Donnerstag mit einem klaren "Ja". Nach der bislang enttäuschenden Rückrunde hatten viele Fans zuletzt ihren Unmut über die Spielweise der Fohlen geäußert.

"Im Sommer gilt es, gemeinsam anzupacken, um Borussia wieder dahin zu führen, wo wir sie haben wollen", sagte Eberl auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Freitag (20.30 Uhr). Trainer Hecking betonte derweil: "Auch wenn es gerade nicht so läuft, fühle ich mich sauwohl in Gladbach. Ich spüre hier volles Vertrauen in meine Arbeit. Wir werden im Sommer versuchen, der Mannschaft das eine oder andere Mosaiksteinchen hinzuzufügen."

Eberl kündigt Veränderungen an

Auch Eberl kündigte an, im Sommer an mehreren "Stellschrauben" drehen zu wollen. "Wir werden uns in Ruhe Gedanken machen, was zu tun ist. Diese Zeit für eine ausführliche Analyse muss man uns geben. Wie viele Veränderungen es insgesamt werden, kann ich nicht prognostizieren", sagte der 44-Jährige.

Hecking blickt dem Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Klub indes mit Vorfreude entgegen. "Meine dreieinhalb Jahre in Wolfsburg waren sehr erfolgreich. Ich denke gerne an diese Zeit zurück und wünsche dem Verein, dass er den Klassenerhalt schafft. Morgen will ich aber natürlich gewinnen", sagte Hecking, der 2015 mit den "Wölfen" den DFB-Pokal gewonnen hatte.

Wieder zur Verfügung stehen Hecking die zuletzt verletzten Laszlo Benes, Tobias Strobl und Ibrahima Traore. "Alle drei sind voll im Training und damit eine Alternative", sagte der Borussia-Coach. Verzichten muss er weiter auf Patrick Herrmann, Fabian Johnson, Reece Oxford und Julio Villalba.

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