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Leipzig scheidet in Marseille aus

Für RB Leipzig ist die erste Europapokal-Saison der Vereinsgeschichte beendet. Die Sachsen verloren am Donnerstag das Viertelfinalrückspiel in der Europa League beim französischen Erstligisten Olympique Marseille 2:5 (1:3). Da das Hinspiel nur 1:0 gewonnen wurde, ist für das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl der Halbfinaltraum geplatzt.

Dabei hatte alles zunächst nach einer magischen Nacht für den Bundesliga-Sechsten ausgesehen. Schon mit dem ersten Angriff traf RB durch Bruma (2. Minute). Aber nur vier Minuten später unterlief Stefan Ilsanker ein Eigentor zum 1:1 (6.). In die Leipziger Unordnung hinein drehte Bouna Sarr die Partie für Marseille: 1:2 (9.). Und noch vor der Halbzeitpause traf Florian Thauvin zum 1:3 (38.). Damit wären die Franzosen eine Runde weiter gewesen. Jean-Kevin Augustin erzielte dann zwar das 2:3 (55.) für Leipzig, was das Weiterkommen bedeutet hätte, aber fünf Minuten später sorgte Dimitri Payet für das 2:4 (60.) und in der Nachspielzeit Hiroki Sakai sogar noch für das 2:5 (90.+4.). Damit war RB Leipzig ausgeschieden.