Sport

Bundestrainer aus Holland wirft hin

In der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) kommt es drei Wochen nach dem Olympia-Debakel von Pyeongchang in der sportlichen Leitung zum Umbruch. Bundestrainer Jan van Veen erklärte am Sonntag, dass er seinen im Mai auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. „Zwei Jahre habe ich mit viel Spaß und voller Energie für die DESG gearbeitet. Ich sehe aber langfristig keine Möglichkeiten, die DESG wieder an die Weltspitze zu führen“, erklärte der Niederländer am Sonntag beim Weltcupfinale in Minsk.

„Ich habe große Zweifel, ob die notwendige Umstrukturierung, die meiner Meinung nach durchgeführt werden muss, von allen beteiligten Personen mitgetragen wird“, erklärte van Veen weiter: „Ich habe mich deswegen entschieden, meinen Vertrag mit der DESG nicht zu verlängern.“

Mit seiner Entscheidung kam der Niederländer offenbar seinem Rausschmiss zuvor. Auch Sportdirektor Robert Bartko, einst selber Bahnrad-Olympiasieger, wird den schon länger kriselnden Verband nach nur dreieinhalb Jahren verlassen.