Eisschnelllauf

Pechstein wird Letzte, landet trotzdem auf dem Podest

Edelmetall war der Berlinerin allerdings ohnehin sicher, weil nur drei Teams in der Verfolgung starteten.

Claudia Pechstein kann noch einmal eine Medaille feiern

Claudia Pechstein kann noch einmal eine Medaille feiern

Foto: pa

Minsk. Für Claudia Pechstein war der 115. Weltcup-Podestplatz ihrer langen Karriere quasi schon vor dem Rennen reserviert. Zum Start des Weltcup-Finals der Eisschnellläufer in Minsk durfte die Berlinerin ihre umfangreiche Erfolgsbilanz durch Rang drei in der Teamverfolgung ergänzen. Edelmetall war der 46-Jährigen angesichts von nur drei startenden Teams allerdings ohnehin sicher. Dass es im Duell mit Olympiasieger Japan (3:00,18 Minuten) und den Niederlanden (3:05,21) an der Seite von Michelle Uhrig (Berlin) und Gabriele Hirschbichler (Inzell) nicht zu mehr reichte, war ebenfalls zu erwarten gewesen. Allerdings war der Rückstand von mehr als acht Sekunden doch einigermaßen ernüchternd.

Anschließend verpasste Sprinter Nico Ihle das Podium ganz knapp über 1000 Meter. Der Chemnitzer durfte sich nach einem guten Lauf in 1:09,56 Minuten kurzzeitig Hoffnungen machen, am Ende schob sich aber noch ein Trio um den siegreichen Olympiasieger Kjeld Nuis (Niederlande/1:09,23) an Ihle vorbei, der Vierter wurde.