Stuttgart

RB Leipzig kommt nicht von der Stelle, aber Werner bleibt

Stuttgart. Durch sein Mitwirken am 0:0 gegen den VfB Stuttgart am Sonntag hat RB Leipzigs Stürmer Timo Werner einen Rekord aufgestellt. Der 22-Jährige ist nun der jüngste Profi der Geschichte, der 150 Bundesligaspiele bestritten hat. Und obwohl sein Verein gegen den VfB nicht sonderlich viel Freude empfand, gab es danach zumindest eine gute Nachricht für RB: Der Nationalstürmer bekräftigte, auch in der kommenden Saison für den deutschen Vizemeister spielen zu wollen. „Ich habe noch einen Vertrag bis 2020, ich fühle mich wohl in Leipzig“, sagte Werner und antwortete auf die Frage, ob er seinen Vertrag auch bis zum Ende erfüllen werde: „Auf jeden Fall nächstes Jahr.“

Noch vor dem Duell bei seinem Ex-Klub hatte der gebürtige Stuttgarter gesagt, dass er sich momentan nicht mit einer Vertragsverlängerung oder einem Vereinswechsel auseinandersetzt. Das ließ allerhand Raum für Spekulationen. Die dürften nun vorerst beendet sein. Aber die Sachsen haben auch ganz andere Probleme. In der Liga kommt RB nicht so richtig von der Stelle: Durch das vierte Bundesligaspiel in Folge ohne Sieg – Vereins-Negativrekord eingestellt – bleibt Leipzig auf Tabellenplatz sechs und kann im Kampf um die Champions-League-Plätze keinen Boden gutmachen. Immerhin verhinderte das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl den fünften Dreier der Stuttgarter nacheinander. Werner hatte selbst die beste Chance auf das Siegtor. Kurz vor der Pause verlor er nach einem Pass von Naby Keita allein vor VfB-Schlussmann Ron-Robert Zieler die Kontrolle über den Ball (45.+2). An alter Wirkungsstätte wurde er von den Stuttgarter Fans bei fast jeder Ballberührung ausgepfiffen.

Der VfB dagegen ist im sechsten Spiel unter Trainer Tayfun Korkut weiter ungeschlagen und hat 14 von 18 möglichen Punkten geholt.

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