Apeldorn

Bahnrad: Falsche Besetzung kostet Sprinter Bronze

Apeldorn. Miriam Welte aus Kaiserslautern, Kristina Vogel aus Erfurt und die Magdeburgerin Pauline Gra­bosch haben mit dem Sieg im Teamsprint einen deutschen Traumstart bei der Bahnrad-WM in den Niederlanden hingelegt. Doch es glänzte nicht nur Gold. Bei den Männern platzte im Halbfinale der Medaillentraum für Stefan Bötticher (Chemnitz), Maximilian Levy (Cottbus) und Joachim Eilers (Chemnitz). Ihre Qualifikationszeit (43,452), die sie mit Anfahrer Robert Förstemann (Berlin) statt Bötticher erzielt hatten, hätte zumindest für den Kampf um Bronze gereicht. „Wir sind davon ausgegangen, dass die anderen an Substanz verlieren. Dass wir die sind, denen das passiert, ist besonders bitter“, sagte Levy, der mit seiner persönlichen Zeit auf der zweiten Runde zufrieden war. „Insgesamt ist die Enttäuschung echt groß. Da wäre mehr möglich gewesen.“

Der Vierer mit Felix Groß (Leipzig), Kersten Thiele (Erfurt), Theo Reinhardt (Berlin) und Maximilian Beyer (Berlin) präsentierte sich trotz des Ausfalls von Domenic Weinstein in starker Verfassung und fuhr am Donnerstag wie bei der WM 2015 in Paris dann um Bronze gegen Italien (nach Redaktionsschluss beendet).