Pyeongchang

„Dieses Team hält wie Pech und Schwefel zusammen“

Sportgrößen verneigen sich vor den deutschen Eishockey-Helden

Pyeongchang. Der Einzug der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft ins Olympia-Finale durch das 4:3 im Halbfinale gegen Kanada hat für große Euphorie gesorgt. Die Reaktionen:

Auswärtiges Amt: „Empfehlung für Reisende in Kanada: Thema Eishockey vermeiden.“

Alois Schloder (Bronzemedaillengewinner von 1976): „Wir haben natürlich mitgefiebert, das war dramatisch, da ist der Blutdruck richtig hochgegangen. Wir haben neue Eishockey-Helden. Jetzt haben wir nicht mehr nur einen Bronzeschmied, sondern schon einen Silberschmied. An Gold wollen wir jetzt noch nicht denken.“

Alfons Hörmann (DOSBPräsident): „Das ist ein historischer Erfolg, der in den Geschichtsbüchern von Sportdeutschland an keiner Stelle fehlen wird.“

Hans Zach (ehemaliger Bundestrainer): „Das ist der größte Erfolg des deutschen Eishockeys. Marco Sturm hat eine Mannschaft zusammengestellt, die wie Pech und Schwefel zusammenhält, die um jeden Zentimeter kämpft. Das Team hat die Herzen aller deutschen Sportfans gewonnen. Im Finale ist alles möglich.“

Oliver Bierhoff (Manager der Fußball-Nationalmannschaft): „Wow, das ist ja Wahnsinn, was ihr da leistet. Deswegen ein ganz herzlicher Glückwunsch vonseiten der Nationalmannschaft und von mir. Jetzt müsst ihr natürlich auch den letzten Schritt gehen. Wir drücken euch ganz fest die Daumen - wie ganz Deutschland!“

Leon Draisaitl (deutscher NHL-Star von den Edmonton Oilers): „Verarscht ihr mich?! Ihr spielt um Gold!“

Tom Kühnhackl (zweimaliger Stanley-Cup-Sieger): „Ihr seid ja völlig wahnsinnig.“

Boris Becker (dreimaliger Wimbledonsieger, Head of Men’s Tennis im DTB): „Wir sind alle total fasziniert von der Eishockey-Mannschaft und haben mitgefiebert!!!“

Stefan Kretzschmar (früherer Handball-Nationalspieler): „The real miracle on ice. Wir spielen am Sonntag um den Olympiasieg. Finaaaaale. Wahnsinn!“