Sport

DOSB-Chef: Lieber Fair Play als Gold

Mehr als die 19 Medaillen von Sotschi sollen es werden für die deutschen Athleten, aber nicht um jeden Preis. „Ich nehme lieber die Fair-Play-Medaille mit nach Hause als Platz eins im Medaillenspiegel“, betonte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Eröffnungstag der Winterspiele. Nach dem russischen Doping-Skandal habe Fair Play und vorbildliches Auftreten Priorität, nicht „Medaillenzählerei und ausschließlich am Erfolg orientiert sein“.

Ob die hehren Worte nach 16 Entscheidungstagen Bestand haben werden, falls ein Pleiten-Ergebnis wie 2014 Kritik hervorruft, bleibt abzuwarten. Hörmann rechnet nach dem Olympia-Ausschluss der Betrüger von Sotschi mit einer Neuordnung des Kräfteverhältnisses. Und er hofft, dass man nun auf saubere Gegner treffe. Die deutschen Athleten haben in puncto Doping sein volles Vertrauen: „Für das Team D habe ich nicht den leisesten Zweifel.“