Handball-EM: Einspruch der Slowenen abgelehnt

Deutschland hatte gegen Slowenien ein 25:25 erzielt - nach Videobeweis. Dagegen hatten die Slowenen Einspruch eingelegt, vergeblich.

Deutschlands Julius Kühn (r) wird von einem slowenischen Spieler am Trikot festgehalten

Deutschlands Julius Kühn (r) wird von einem slowenischen Spieler am Trikot festgehalten

Foto: Dalibor Urukalovic / dpa

Der slowenische Einspruch gegen die Wertung des Vorrundenspiels bei der Handball-EM gegen Deutschland (25:25) ist abgelehnt worden. Dies teilte die Europäische Handball-Föderation (EHF) am Dienstagmittag dem Deutschen Handball-Bund (DHB) nach einer Tagung der Disziplinarkommission mit. Damit hat das deutsche Team vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Mazedonien am Mittwoch (18.15 Uhr/ARD) 3:1-Punkte auf dem Konto.

Bei dem Protest ging es um die Frage, ob der Siebenmeter, der zum Ausgleichstor in letzter Sekunde für die deutsche Mannschaft durch Tobias Reichmann geführt hatte, rechtens war. Drei slowenische Spieler hatten zuvor den Anwurf für Deutschland durch Paul Drux verhindert. Streitpunkt war, ob der Ball von Drux vor oder nach der Schlusssirene die Hand verließ. Die litauischen Schiedsrichter hatten vor ihrer Entscheidung am Montagabend den Videobeweis zu Rate gezogen.

"Für uns war es klar, dass die Entscheidung nur so ausgehen konnte", sagte DHB-Sportdirektor Bob Hanning.

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