Sport

Große Angst vor einer Windlotterie

Dritte Station Richard Freitag kam bei der Qualifikation zum dritten Tournee-Springen in Innsbruck bei windigen Verhältnissen und verkürztem Anlauf mit einem Sprung auf 125 Meter auf den dritten Rang. Kamil Stoch (127,5 Meter) landen nach den Siegen in Oberstdorf und Garmisch nur auf Platz zwei hinter dem Japaner Yunshiro Kobayash (131 Meter).

Mit Problemen Das Sturmtief "Burglind" sorgte für Verschiebungen und dann für den Abbruch des Trainings. Die Schanze auf dem Bergisel war aus der Stadt teilweise kaum zu erkennen. "Wir hoffen natürlich alle auf faire Verhältnisse", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Die zweite Hälfte der Tournee könnte durch das Wetter bestimmt werden.

Die Lieblingsschanze Richard Freitag träumt vom ersten deutschen Gesamtsieg seit 16 Jahren, dafür muss der Gesamtzweite sechseinhalb Meter auf Stoch aufholen. 2015 hatte der Sachse am Bergisel für den ersten deutschen Tagessieg seit zwölf Jahren gesorgt. "Es macht einfach Spaß, hier zu springen. Ich freue mich tierisch darauf", sagte Freitag.

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