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Leipzig/Dortmund

RB Leipzig muss nach Niederlage in die Europa League

Dortmund bleibt nach 2:3 gegen Real im internationalen Geschäft

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Leipzig/Dortmund. Das Abenteuer Champions League ist für RB Leipzig vorbei. Durch die 1:2 (0:1)-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Besiktas Istanbul und den zeitgleichen Sieg des FC Porto gegen AS Monaco verpasste der Fußball-Bundesligist das Achtelfinale der Königsklasse und überwintert nun in der Europa League. Die Sachsen hatten am Mittwochabend ohnehin nur eine Minimalchance, waren auf Schützenhilfe der AS Monaco angewiesen. Doch der Gruppenletzte verlor klar in Portugal. "Die Mannschaft hat eine gute Moral bewiesen und auch in Unterzahl ein tolles Spiel gezeigt. Wir hatten viele Chancen, haben uns heute aber nicht belohnt", sagte Trainer Ralph Hasenhüttl.

Vor 42.558 Zuschauern in der ausverkauften Red Bull Arena traf Alvaro Negredo früh per Foulelfmeter (10. Minute). Den nie aufgebenden Leipzigern gelang der Ausgleich durch Naby Keita (87.), doch Talisca besiegelte in der 90. Minute die unglückliche Leipziger Niederlage. Der deutsche Vize-Meister verabschiedete sich mit einer anständigen Leistung, konnte den überragenden Torwart Tolga Zengin aber trotz guter Chancen nur einmal überwinden. In der Schlussphase sah Leipzigs Stefan Ilsanker wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (82.).

Borussia Dortmund spielt dagegen trotz einer unwürdigen Champions-League-Bilanz weiter in Europa. Obwohl das Team von Trainer Peter Bosz mit 2:3 (1:2) gegen die B-Elf von Real Madrid unterlag, sicherte sie sich mit einer historischen Negativmarke von nur zwei Punkten den Einzug in die Europa League. Immerhin zeigte der zuletzt kriselnde BVB im letzten Champions-League-Gruppenspiel eine bemerkenswerte Moral und schlug nach verschlafener Anfangsphase und zwei frühen Gegentreffern durch Borja Mayoral (8.) und Cristiano Ronaldo (12.) zurück. Doch die beiden Tore von Pierre-Emerick Aubameyang (43.) reichten vor 73.323 Zuschauern im Estadio Bernabéu am Ende nicht zum Punktgewinn. Lucas Vázquez (81.) besorgte die Entscheidung. Bei Real erreichte Superstar Ronaldo eine Bestmarke. In allen Gruppenspielen erzielte er mindestens ein Tor – das gelang vor ihm noch niemandem. Dreimal traf er sogar doppelt.