Indian Wells

Federer feiert mit 36 Jahren seinen nächsten Triumph

Indian Wells. Nach den etwas anderen Glückwünschen seines Kumpels Stan Wawrinka lachte Roger Federer noch lauter. Amüsiert freute sich der Australian-Open-Sieger nach dem 6:4, 7:5 über seinen Coup beim Masters in Indian Wells. Sein Finalgegner verbarg den Frust nicht. "Ich möchte ihm gratulieren. Er lacht, er ist ein Arschloch, aber es ist okay", rutschte Wawrinka bei der Siegerehrung heraus. Federer nahm die nicht ganz ernst gemeinte Beleidigung locker. Seinen zweiten phänomenalen -Triumph in diesem Jahr wollte er nur genießen.

"Eine märchenhafte Woche", sagte der Schweizer, "unglaublich – mein märchenhaftes Comeback geht weiter." Es wirkt, als könnte er selbst nicht recht glauben, wie souverän er momentan auftritt. Mit fast 36 spielt der Routinier beeindruckend wie lange nicht. Zum fünften Mal gewann er das mit 6,9 Millionen US-Dollar dotierte ATP-Event in der kalifornischen Wüste, feierte seinen 90. Turniererfolg und seinen 25. Masters-Titel.

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