Gelsenkirchen

1:1 gegen Freiburg: Konopljanka küsst Schalker Krise weg

Gelsenkirchen. Schalke 04 hat einen Rückschlag im Kampf um die Europapokal-Plätze erlitten – aber die dritte Bundesliga-Pleite in Serie vermieden. Gegen den SC Freiburg kam der Revierklub nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und verpasste somit den Anschluss an das obere Tabellendrittel. „Wenn so viele Spieler ausfallen, ist es schwer“, sagte Schalkes Trainer Markus Weinzierl, dem vier Stürmer fehlten.

Florian Niederlechner brachte Freiburg vor 60.445 Zuschauern in Führung (64.), ehe Jewgeni Konopljanka (74.) zum Ausgleich köpfte. Seinen Treffer feierte der Ukrainer mit einem Kuss auf eine TV-Kamera.

Schalke hatte mehr Spielanteile, fand aber keine Lücke in der SC-Abwehr, zu oft fehlte es an Tempo und Zielstrebigkeit. Freiburg stand gut organisiert, tat allerdings wenig für die Offensive. Bis zur Führung – da nutzte Niederlechner eine Unaufmerksamkeit von Kehrer, umkurvte Torwart Ralf Fehrmann und traf. „Wir sind nach dem Rückstand sehr gut zurückgekommen“, sagte Schalkes Nationalspieler Max Meyer, „aber das letzte Quäntchen hat gefehlt.“