London

Mercedes verzichtet auf Hamilton-Strafe

London. Nach Nico Rosbergs Abschied aus der Formel 1 wird bei Mercedes umgedacht. Motorsport-Chef Christian „Toto“ Wolff fand Lewis Hamiltons Bummelei beim Saisonfinale in Abu Dhabi dort noch sanktionswürdig, weil es den Sieg der Silberpfeile gefährdete. Nun spricht er von einem Fehler. „So, wie sich das Rennen entwickelt hat, hätten wir anders kommunizieren sollen und sie im Nachhinein gegeneinander fahren lassen sollen, so wie sie es für richtig hielten.“ Das Thema Konsequenzen dürfte sich daher erledigt haben.

Zudem wünscht sich Wolff mehr Anerkennung dafür, dass Mercedes seinen Fahrer Freiheiten lässt: „Wir hätten es uns auch leicht machen und sagen können, wer Weltmeister wird. Das war bei Red Bull so, es war jahrelang bei Ferrari so. Aber wir machen das nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob das genug anerkannt wird.“ Bei der Suche nach einem Rosberg -Ersatz dürfte es aber helfen.