Levi

Shiffrin gewinnt den neunten Slalom hintereinander

Levi. Rentiere als Geschenk und Fotos mit dem finnischen Weihnachtsmann sind auch für Slalom-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin noch etwas Besonderes – Siegerehrungen dagegen längst Routine. Shiffrin feierte diesen 21. Weltcup-Erfolg ihrer Karriere routinierter als Maria Höfl-Riesch zu ihren besten Zeiten.

„Ich bin nie wirklich zufrieden“, sagte die 21 Jahre alte Skirennfahrerin aus den USA und kündigte an, ihr Rentier Sven zu nennen. Sie hat nun nacheinander jene neun Slaloms gewonnen, in denen sie an den Start ging. Ein paar hat sie verpasst in der vergangenen Saison, sie war verletzt gewesen, deshalb wollte sie auch nichts hören von einem Weltcup-Rekord: Vreni Schneider (Schweiz) und Janica Kostelic (Kroatien) hatten einst acht Slaloms in Folge gewonnen. „Ach“, sagte sie keuchend zu ihrer Serie, „das zählt doch nicht.“

Für Bundestrainer Markus Anwander ist Shiffrin im Slalom dennoch nicht unschlagbar. „Ich sehe zwei, drei andere, die ihr an einem guten Tag Paroli bieten können“, sagte er und zählte Petra Vlhova, Wendy Holdener und Frida Hansdotter aus Schweden auf. Die Schweizerin Holdener hatte als Zweite 0,67 Sekunden Rückstand auf Shiffrin, der Slowakin Vlhova fehlten 0,75 Sekunden. Lena Dürr (München) wurde als beste Deutsche Zwölfte.