Wolfsburg

Ismaël bleibt nun bis 2018 Chefcoach in Wolfsburg

Wolfsburg. Valérien Ismaël hat seine Bewährungschance beim VfL Wolfsburg genutzt. Einen Tag nach dem 3:0-Sieg beim SC Freiburg, wo die jubelnden VfL-Profis ihren Interimstrainer herzten und ihm demonstrativ das Vertrauen aussprachen, beförderte der Bundesligaklub den Franzosen zum Cheftrainer. Ismaël wird Nachfolger Dieter Heckings.

„Die gründliche Prüfung aller Alternativen hat gezeigt, dass dies die beste Lösung für uns darstellt“, begründete VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs eine Entscheidung, die sich vorige Woche noch nicht so abgezeichnet hatte. Zumindest bis Spielbeginn am Sonnabend galt Bruno Labbadia als heißer Kandidat für den Wolfsburger Trainerposten. Der VfL soll zudem über einen Mittelsmann auch bei Herthas Trainer Pal Dardai angefragt haben – ohne Erfolg. Doch der starke Auftritt in Freiburg, bei dem Nationalstürmer Mario Gomez doppelt traf und damit die Wolfsburger Talfahrt mit acht Bundesliga-Spielen in Serie ohne Sieg beendete, überzeugte die Führungsetage. Ismaël erhält einen Vertrag bis 2018. „Bei einer Niederlage hätten wir die Entscheidung noch nicht getroffen. Das wäre nicht zu vermitteln gewesen, obwohl das für mich schon vorher klar war“, erklärte Allofs. „Ich werde einen ausgeben, weil es ohne die Mannschaft und das Trainerteam nicht so gekommen wäre“, sagte Ismaël.