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Löw schont Özil, Gnabry vor Debüt

Bundestrainer Joachim Löw verzichtet im WM-Qualifikationsspiel in San Marino (11.11.) und beim Testspiel in Italien (15.11.) auf Spielmacher Mesut Özil vom FC Arsenal. Die Weltmeister Toni Kroos (Real Madrid) und Sami Khedira (Juventus Turin) kommen voraussichtlich nur gegen San Marino zum Einsatz. Dafür berief Löw erstmals den erst 19 Jahre alten Rechtsverteidiger Benjamin Henrichs (Leverkusen), Allrounder Yannick Gerhardt (22, Wolfsburg) und Serge Gnabry (21, Bremen), der mit der U23 im Sommer noch bei Olympia für Furore gesorgt hatte. Er wolle viel belasteten Spielern wie Özil mal eine Pause gönnen, sagte Löw. Zudem wolle er „jungen Spielern immer wieder auch eine Chance geben, sich bei uns zu zeigen“, so der 56-Jährige. Gegen San Marino peilt die DFB-Elf den vierten Sieg im vierten WM-Qualifikationsspiel an.

Auf einen anderen vielversprechenenden Rechtsverteidiger verzichtete Löw hingegen: Herthas Mitchell Weiser wurde ebenso wie Niklas Stark für die Spiele der U21 gegen die Türkei (10.11. in Berlin) und Polen (15.11.) nominiert.