Berlin

Füchse-Star Wiede fällt nach Operation sechs Monate aus

Berlin. Handball-Nationalspieler Fabian Wiede (22) muss an der Schulter operiert werden und verpasst damit auch die WM im Januar in Frankreich. Der Füchse-Star fällt etwa ein halbes Jahr lang aus. Eine MRT-Untersuchung ergab eine Verletzung des Labrums, einer Knorpellippe im Schultergelenk. Damit zerschlugen sich die Hoffnungen, dass es sich nur um eine Reizung handelt. Die OP wird allerdings erst Anfang Dezember erfolgen. Bis dahin soll Wiede noch spielen. „Schade, ein blöder Ausklang für das Jahr“, sagte Wiede: „Ich versuche, die letzten Spiele voll durchzuziehen, da wir ansonsten keinen Linkshänder mehr im Rückraum hätten. Aber es ist kein Weltuntergang, das Ganze lässt sich ja eh nicht ändern.“ Da auch Kent Tönnesen (Wade) verletzt ist, muss Nachwuchstalent Christoph Reißky die Lücke schließen. „Es ist bitter, dass der gesamte rechte Rückraum ausfällt. Wir hoffen aber, dass Kent ab Januar wieder spielen kann. Bis dahin werden wir dem eigenen Nachwuchs vertrauen.“, sagte Manager Bob Hanning.

( BM )