Berlin

Eisbären eiskalt erwischt

Champions Hockey League: Göteborg lässt Berlinern beim 1:6 keine Chance

Berlin. Es hieß, dass die unerfahrene Defensive bei den Frölunda Indians aus Göteborg der Ansatz sein könnte für den EHC Eisbären, um den Titelverteidiger der Champions Hockey League (CHL) zu knacken. Doch aufgrund von Verletzungssorgen – fünf Spieler fielen aus – treten die Berliner derzeit selbst mit einer Menge junger Eishockeyspieler an. In dieser Konstellation hatten die Eisbären den Schweden im Hinspiel des Achtelfinales kaum etwas entgegenzusetzen. Sie unterlagen klar 1:6 (1:3, 0:1, 0:2) in der mit nur 4452 Zuschauern schlecht besuchten Mercedes-Benz Arena.

Schnell und kaltschnäuzig präsentierte sich der schwedische Meister. Sebastian Stalberg (6.) und Joel Lundqvist (12.) brachten Frölunda mit 2:0 in Führung, ehe Sven Ziegler per Konter den Anschlusstreffer erzielte (17.). Doch Casey Wellman (19.) und erneut Lundqvist (28.) sorgten bald für Gewissheit. Christoffer Ehn (46.) und Johan Sundström (49.) nahmen den Eisbären noch die Hoffnung auf eine Chance im Rückspiel.

Nach den Anstrengungen des Oktobers mit 13 Spielen brachten die Eisbären nicht mehr die Kraft auf, sich gegen fitte Schweden zu behaupten. „Die haben uns das Leben richtig schwer gemacht, den Puck immer zum Tor gebracht. Das ist schwer zu verteidigen“, sagte Ziegler. Das Rückspiel in Göteborg am kommenden Dienstag wird für die Eisbären wohl nicht mehr als ein Schaulaufen mit Lerneffekt.