Volleyball

BR Volleys fürchten die tollen Tricks von Lüneburgs Trainer

BR Volleys treffen auf den Gegner, der ihnen im letzten Jahr eine von nur drei Niederlagen zugefügt hat. Lob gibt es für den Coach.

Volleys Trainer Roberto Serniotti mit seinen Spielern bei der Partie gegen Lüneburg im April

Volleys Trainer Roberto Serniotti mit seinen Spielern bei der Partie gegen Lüneburg im April

Foto: nph / Engler / picture alliance / nordphoto

Berlin.  Steven Marshall grinste breit, als er den Namen des Gegners hörte. Im Pokal-Viertelfinale trifft der Außenangreifer mit den BR Volleys am 10. November auf die SVG Lüneburg. An diesem Sonntag können die Berliner schon einmal für das K.o.-Spiel üben, denn auch in der Bundesliga heißt der Gegner Lüneburg (16 Uhr, Max-Schmeling-Halle). „Ich freue mich schon sehr auf das Match“, sagt Marshall. „Wenn es gegen den ehemaligen Verein geht, ist man immer besonders motiviert.“

Unter dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Stefan Hübner als Trainer bescherte er den Berlinern in der vergangenen Saison eine von nur drei Niederlagen auf dem Weg zum Meistertitel. „Ich schätze Hübner als Trainer sehr“, sagt nun auch Volleys-Trainer Roberto Serniotti. „Er wird mit einem guten Matchplan zu uns kommen.“

Volleys-Trainer Serniotti setzt auf die Breite des Kaders

Als Ersatz für den nun abgewanderten Marshall holte Hübner den ehemaligen deutschen Nationalspieler Matthias Pompe, außerdem hat Lüneburg mit Cody Kessel einen sprunggewaltigen US-Amerikaner verpflichtet. Serniotti setzt auf die eigene Breite im Kader.

Gegen die United Volleys brachte er am Donnerstag alle seine zwölf Akteure zum Einsatz. „Die Wechselmöglichkeiten haben das Spiel letztendlich zu unseren Gunsten entschieden“, sagt Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand. Ein Vorteil für die Berliner könnte zudem sein, dass Lüneburg bereits am Sonnabend beim VC Olympia Berlin antreten musste.