Shanghai

Djokovic redet über die Trennung von Trainer Becker

Shanghai. Tennisstar Boris Becker (48) wird nach drei Jahren möglicherweise ab kommenden Jahr nicht mehr zum Trainerstab des Weltranglistenersten Novak Djokovic gehören. „Ich habe ihn bis zum Ende dieser Saison verpflichtet“, sagte Djokovic, im Viertelfinale von Shanghai nun Gegner des Hamburgers Mischa Zverev: „Über 2017 haben wir noch nicht gesprochen, und ich habe auch noch nicht darüber nachgedacht.“ Die Gerüchte über eine angeblich bevorstehende Trennung von Becker und Djokovic kursieren seit Monaten. Sie erhielten Nahrung dadurch, dass der lange Zeit unantastbare „Djoker“ nach seinem Karriere-Grand-Slam bei den French Open eine Serie von Misserfolgen durchlebte. Auch von privaten Problemen war oft die Rede, Ehefrau Jelena soll nicht mehr so fest an seiner Seite gestanden haben, Djokovic wurden Affären nachgesagt. In Shanghai verkündete er nun, er sei nach einer Motivationskrise nicht mehr auf der Jagd nach Rekorden und Titeln: „Ich möchte einfach ein zufriedener Mensch sein.“