Leichtathletik

Shawn Barber hat Sex mit Prostituierter und wird Dopingfall

Der 23-jährige kanadische Stabhochspringer wurde einen Monat vor Olympia positiv auf Kokain getestet. Seine Erklärung ist erstaunlich.

Shawn Barber kam zwar bis Rio, scheiterte dort aber in der Qualifikation an der Höhe von 5,65 Metern

Shawn Barber kam zwar bis Rio, scheiterte dort aber in der Qualifikation an der Höhe von 5,65 Metern

Foto: Frank Gunn / picture alliance / empics

Berlin.  Stabhochsprung-Weltmeister Shawn Barber ist dank einer pikanten Erklärung für einen positiven Dopingtest um eine Sperre für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro herumgekommen.

Wie der kanadische Leichtathletik-Verband öffentlich machte, war der 22-jährige Kanadier am 9. Juli positiv auf Kokain getestet worden, hatte das Ergebnis der Probe jedoch glaubhaft auf einen einmaligen sexuellen Kontakt mit einer Internet-Bekanntschaft zurückführen können.

„Vor dem Wettkampf Stress abbauen“

Barber hatte bei seiner Anhörung vor dem kanadischen Sportgericht (SDRCC) erklärt, dass er die Frau – offenbar eine Prostituierte - einen Tag vor seiner Teilnahme an den kanadischen Meisterschaften in einem Hotelzimmer in Edmonton getroffen und dort mit ihr Sex gehabt habe. Er habe darin eine Möglichkeit gesehen, „vor dem Wettkampf Stress abzubauen“.

Dass er am Tag nach dem One-Night-Stand positiv auf die Droge getestet wurde, sei für ihn „ein absoluter Schock gewesen“. Rund einen Monat vor Beginn der Olympischen Spiele verzichtete der SDRCC daraufhin auf eine Sperre für Barber.