Beachvolleyball

Neue Konkurrenz für die Golden Girls

Volleyballerin Margareta Kozuch ist in der Halle ein Ass. Nun versucht sich die 29-Jährige im Sand. Warum sie das Wagnis eingeht.

Volleyballerin Margareta Kozuch wechselt von der Halle in den Sand

Volleyballerin Margareta Kozuch wechselt von der Halle in den Sand

Foto: Jerry Lampen / dpa

Berlin.  Beachvolleyball ist nach dem Olympiasieg von Laura Ludwig und Kira Walkenhorst in aller Munde und dementsprechend gut vermarktbar. Wohl auch deshalb wechselt mit Margareta Kozuch nun auch Deutschlands beste Hallenspielerin in den Sand, als Partnerin der WM-Zweiten Karla Borger.

„Mit Karla habe ich eine unglaublich starke und erfahrene Spielerin an meiner Seite, die ausschlaggebend für die Entscheidung war, den Mut für dieses Abenteuer aufzubringen“, sagte die 29-Jährige.

Kozuch hatte in Italien bei Champions-League-Sieger Pomi Casalmaggiore keinen Vertrag mehr erhalten und war auf der Suche nach neuen Herausforderungen. „Inzwischen weiß ich, dass es der richtige Schritt ist. Ich kann es gar nicht erwarten, den Sand zwischen meinen Zehen zu spüren“, sagte die 1,88 Meter große Hamburgerin.

Alles, was eine gute Beacherin braucht

Borger hatte bislang ein Team mit Britta Büthe gebildet, die sich nun lieber auf ihre berufliche Zukunft konzentrieren wollte. Borger (27) entschied sich nach Wochen der Sondierung für die gewitzte Angreiferin Kozuch.

„Mir lagen einige interessante Angebote anderer Blockspielerinnen vor, allerdings lag mein Fokus von Anfang an auf Maggie, die mit 336 Länderspielen und tollen Erfolgen im In- und Ausland jede Menge Erfahrung aus der Halle mitbringt“, sagte die Stuttgarterin.

„Sie bringt alles mit, was eine gute Beacherin braucht“, so Borger. Das galt allerdings auch schon für die neunmalige „Volleyballerin des Jahres“ Angelina Hübner (geborene Grün). Die Außenangreiferin versuchte sich 2010 ebenfalls mal im Sand, kehrte nach nur einem Jahr aber lieber in die Halle zurück – und wurde dann Vize-Europameisterin, gemeinsam mit Kozuch übrigens.