Nizza/Mainz

Der Baba macht’s möglich: Schalke siegt 1:0 in Nizza

Europa League: Mainz 05 kommt nicht über ein 1:1 hinaus

Nizza/Mainz. Dank Abdul Rahman Baba hat Schalke 04 im Europapokal zurück in die Erfolgsspur gefunden. Durch ein Tor des Ex-Augsburgers siegten die deutlich überlegenen Königsblauen in der Europa League 1:0 (0:0) beim OGC Nizza um Stürmerstar Mario Balotelli. Chelsea-Leihgabe Baba traf nach Doppelpass mit dem eingewechselten Max Meyer in der 75. Minute.

Die Gelsenkirchener überzeugten mit Kampfgeist und Leidenschaft. Doch die vielen Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte nutzte das Team von Trainer Markus Weinzierl lange nicht zu klaren Torchancen. Erst in der letzten halben Stunde spielten die Schalker zielstrebiger und wurden belohnt. „Wir haben gekämpft, wir haben super gespielt, da kann man schon die Note eins geben“, sagte Torhüter Ralf Fährmann: „Das Bemerkenswerte ist, dass wir trotz der Fehlentscheidungen des Schiedsrichters unser Ding durchgezogen haben“. Die beste Möglichkeit in einer starken ersten Halbzeit hatte Leon Goretzka, der zweimal an Torhüter Yoan Cardinale scheiterte, den Nachschuss von Breel Embolo wehrte OGC-Kapitän Paul Baysse mit der Hand ab (21.). Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco ließ aber ebenso weiterspielen wie nach einem Foul von Dante im Strafraum an Alessandro Schöpf (43.). „Der sieht das Handspiel nicht, sieht das Foulspiel nicht, pfeift im Mittelfeld alles gegen uns“, ereiferte sich Manager Christian Heidel. Mit der Leistung seines Teams war er dagegen zufrieden: „Nizza kommt überhaupt nicht hinten raus. Die Jungs geben alles, es gibt nicht viel zu bemängeln.“ Sonntag spielt Schalke bei Hertha BSC (17.30 Uhr/Sky).

Der FSV Mainz 05 hat dagegen bei seinem Europa-League-Debüt einen perfekten Einstand knapp verpasst. Gegen AS St. Etienne kamen die Rheinhessen nur zu einem 1:1 (0:0). Nachdem Kapitän Niko Bungert in der 57. Minute die Führung gelungen war, schoss Robert Beric vor 20.275 Zuschauern in der 88. Minute den Ausgleich für die Gäste. „Das ist natürlich absolut bitter“, sagte der Mainzer Sportdirektor Rouven Schröder.