Leverkusen/Warschau

Völler erwartet klare Steigerung gegen Moskau

Auch Dortmund will besser spielen als in der Bundesliga

Leverkusen/Warschau. Nach ihren holprigen Ligastarts stehen Leverkusen und Dortmund in der Champions League sofort unter Druck. Erstens gilt es, gegen vermeintlich leichte Gegner mit drei Punkten in den Wettbewerb zu starten. Zweitens sind Erfolge in Europa nötig, um mit Schwung in die Liga zurückzukehren. Bayer Leverkusen bekommt es heute (20.45 Uhr/Sky) mit ZSKA Moskau zu tun, Borussia Dortmund tritt bei Legia Warschau an (20.45 Uhr/Sky/ZDF).

„Es ist sehr wichtig, gut zu starten. Schließlich kommt danach schon Real Madrid“, erkannte BVB-Neuzugang Sebastian Rode mit Blick auf die schwere Aufgabe in zwei Wochen daheim gegen den Titelverteidiger. Ein Selbstläufer wird die Partie aber nicht. In dem rund 31.000 Zuschauer fassenden Stadion Wojska Polskiego erwartet Dortmund eine ähnlich hitzige Atmosphäre wie am Sonnabend, als der BVB 0:1 bei RB Leipzig verlor. „Leipzig war ein guter Vorgeschmack für das Duell in Warschau. Die spielen seit 21 Jahren wieder in der Champions League, die werden ackern wie Leipzig“, warnte Marcel Schmelzer.

Bei Leverkusen ist die Stimmung derweil entspannter. Nach der Liga-Auftaktpleite gegen Gladbach gab es am vergangenen Wochenende ein spektakuläres 3:1 gegen Hamburg. „Gegen Moskau wartet ein schwieriges Spiel auf uns. Aber wenn wir es gewinnen, ist es eine Super-Woche“, sagte Bayer-Angreifer Joel Pohjanpalo. Sportchef Rudi Völler warnte: „Ein paar Dinge müssen wir in den kommenden Wochen besser machen“, sagte er der „Rheinischen Post“. Fehlen wird auf jeden Fall Karim Bellarabi. Der Nationalspieler fällt wegen eines Sehnenrisses im Bereich der rechten Adduktoren die komplette Vorrunde aus.

Gegen Moskau will der Werksclub den Grundstein für den Achtelfinal-Einzug legen. „Es ist ein Ziel, die Gruppe zu überstehen. Dafür wollen wir erstmal drei Punkte sammeln. Das würde Rückenwind für die weiteren Spiele bringen“, meinte Lars Bender.