DFB-Pokal

Hertha-Manager Michael Preetz: „Wir brauchen mehr Geld“

Preetz verteidigt das Saisonziel „Etablierung“, wünscht sich 60.000 Fans im Schnitt und erkärt den englischen Marketing-Slogan.

Hertha-Manager Michael Preetz steht seit 20 Jahren, seit Juli 1996, in Diensten von Hertha BSC

Hertha-Manager Michael Preetz steht seit 20 Jahren, seit Juli 1996, in Diensten von Hertha BSC

Foto: imago/MIS

Berlin.  Turbulente Tage liegen hinter Hertha BSC: Aus in der Qualifikation zur Europa Leage (1:0, 1:3 gegen Bröndby IF), Niederlage bei der Generalprobe (1:4 gegen Neapel), Wechsel im Kapitänsamt – dabei geht die Saison so richtig an diesem Sonntag los, wenn Hertha in der ersten Pokal-Runde bei Drittligist Jahn Regensburg antritt (18.30 Uhr). Hertha-Manager Michael Preetz (49) stellte sich der Morgenpost zum großen Auftakt-Interview.

Unmittelbar vor dem Saisonstart wird bei Hertha der langjährige Kapitän Fabian Lustenberger abgesetzt. Nun hat Vedad Ibisevic die Verantwortung als Spielführer. Machen Sie sich Sorgen um den Saisonstart?

Michael Preetz : Der Saisonauftakt ist grundsätzlich eine Herausforderung, weil er den weiteren Verlauf der Spielzeit unglaublich positiv prägen kann, wenn man ihn erfolgreich gestaltet. Sorgen mache ich mir deshalb keine, weil wir jede Herausforderung als Chance begreifen, etwas erreichen zu können. Der Kapitänswechsel kurz vor dem Start ändert an dieser Grundeinstellung nichts.

Lustenberger bleibt bei Hertha

Ist das eine Sündenbock-Entscheidung? In Kopenhagen haben auch andere schlecht gespielt. Und bestimmte Probleme, die Hertha plagen, wie fehlender Punch, fehlende Kreativität, betreffen das gesamte Team und nicht nur Lustenberger.

Nein, natürlich nicht. Das Trainerteam hat sich diese Entscheidung definitiv nicht leicht gemacht. Es ist ja in erster Linie eine Entscheidung für einen anderen Spielertypen im Kapitänsamt. Und damit vielmehr eine Entscheidung für Vedad Ibisevic als gegen Fabian Lustenberger. Fabian hat sich um Hertha BSC in den letzten Jahren sehr verdient gemacht, war ein zuverlässiger Kapitän und wird auch in Zukunft ein sehr wichtiger Spieler für uns sein.

Lustenberger war erst Ende Juni in seinem Amt bestätigt worden. Wird er nach dieser Entscheidung, die für ihn eine Enttäuschung ist, Hertha bis zum 31. August Hertha verlassen?

Nein!

Das Budget wächst nicht mit dem Punkten

Hertha hat mit Platz 7 eine deutlich besseres Saison gespielt als im Jahr zuvor. Die Wahrnehmung bei den Fans ist gegenläufig: Erst hat Hertha das mit der Champions League nicht hinbekommen. Und jetzt noch die Europa League verspielt.

Es hat niemand etwas dagegen, wenn wir wieder eine ähnliche Saison spielen wie im Vorjahr. Über drei Viertel der Saison haben wir richtig gut gespielt. Das Break kam nach Ostern. Wir haben da nicht ins Ziel retten können, was wir uns vorher aufgebaut hatten. Trotzdem nehmen wir viel mit. Die wichtigste Erkenntnis ist: Arbeiten wir alle zusammen am obersten Limit, können wir Großes erreichen, aber auch nur dann. Das muss sich jeder bei uns immer wieder vergegenwärtigen.

Hertha hatte Ende Februar Planungssicherheit für die kommende Saison. Warum war es im Sommer nicht möglich, den zeitlichen Vorsprung in Neue umzusetzen?

Weil das Budget nicht mit den Punkten mitgewachsen ist. Das Budget, das wir zur Verfügung haben, ist nicht unwesentlich auch davon abhängig, auf welchem Platz wir einlaufen. Der siebte Platz ist der zwischen Baum und Borke. Wir hatten die Chance auf Mehreinnahmen durch die Europa League, aber keine Sicherheit. Jetzt haben wir die Sicherheit, dass wir keine Mehreinnahmen haben. Unser Budget ist wie auch in den Jahren zuvor übersichtlich. Das ist einer der Gründe, warum wir an einem zweiten Investor arbeiten.

Das Aus gegen Bröndby schmerzt

Wie sehr ärgert Sie das Verpassen der Europa League?

Was mich geärgert hat, ist die Art, wie wir in Kopenhagen aufgetreten sind. Die Mannschaft kann ganz anders spielen, als sie es dort gezeigt hat. Es ist schade, für das Team, für die jungen Spieler, für das Ausnutzen der Breite des Kaders. Natürlich auch für die Fans. Wir wären gern nach Europa gegangen. Aber wir tun jetzt nicht so, als ob die Saison im August zu Ende ist. Sie fängt an diesem Wochenende an. Wir wollen eine gute Rolle spielen.

Bremen, Köln, Frankfurt, alle kaufen ein. Hertha hat seit 2014 einen Finanzinvestor – trotzdem ist der Geldbeutel schmal.

Wir haben das damals deutlich formuliert: Dass KKR angetreten ist, um die Verbindlichkeiten von Hertha zu beseitigen. Wir haben aber auch gesagt, dass es keinen Spielraum gibt, um mit KKR-Geld neue Spieler zu verpflichten. Spielraum im Transferbudget müssen wir uns erarbeiten. Durch einen außergewöhnlichen Zuschauer-Zuwachs, außergewöhnliche Sponsoren-Einnahmen oder außergewöhnliche Transfererlöse. Unsere Strategie: Wir haben eine Mannschaft, die gut funktioniert hat. Unsere Defensive ist eine, mit der man in der Bundesliga arbeiten kann. Wir haben junge, entwicklungsfähige Spieler dabei wie John Brooks, Marvin Plattenhardt, Mitchell Weiser und Niklas Stark. Dazu Rune Jarstein im Tor. Das ist nichts, wo wir Veränderungen herbeiführen müssten. Darüber hinaus wollen wir uns auch in anderen Bereichen des Vereins weiterentwickeln um uns für Zuschauer und Sponsoren attraktiver zu machen.

Hertha zwischen Abstiegskampf und Champions League

Hertha hat in der Rückrunde lediglich 18 Punkte geholt …

… da, wo wir Veränderungen wollen, kostet es Geld. Die Transferliste ist noch zwei Wochen offen. Wir überlegen genau, wie wir unsere Mittel einsetzen. Und ja, es passiert noch was.

Zum vierten Mal in Folge gibt Hertha als Saisonziel aus: Etablierung in der Bundesliga, möglichst fernab der Abstiegszone. Der eine oder andere Fans wünscht sich nach Platz 7 für die neue Saison mehr Optimismus.

Die Realität von Hertha ist, dass wir ein Klub sind, der unterhalb der oberen sechs oder sieben Klubs der Bundesliga einzusortieren ist. Spielen wir am oberen Rand unserer Möglichkeiten, können wir dort oben einbrechen, wie in der vergangenen Saison. Wenn nicht, dann kann es schwierig werden. Deshalb sagen wir: Für Hertha ist auf einer langen Skala alles möglich zwischen Abstiegskampf und Champions League. Unser Versprechen an die Fans ist, dass wir uns am oberen Rand dieser Skala bewegen wollen. Aber ich werbe dafür, den Blick für die Realität zu behalten. Wir müssen unsere Rahmenbedingungen verbessern. Daran arbeiten wir auf verschiedenen Ebenen. Wir brauchen mehr Geld, um deutlich größere Summen in die Mannschaft investieren zu können.

Hertha will mit Weiser verlängern

Pal Dardai ist der zweitjüngste Trainer der Liga, er geht in seine zweite Saison als Cheftrainer. Wo steht er in seiner Entwicklung?

Pal Dardai ist immer noch ein junger Trainer. Er hat mittlerweile einige Erfahrungen gesammelt. Er ist mit dem Herzen dabei, ist authentisch. Er kennt in Berlin und im Klub alles. Trotzdem steht er noch am Anfang seiner Trainerkarriere. Er macht Erfahrungen und wertet die für sich aus. Er sucht nach neuen Wegen, um die Mannschaft weiterzuentwickeln.

Wie bewertet der Manager die härtere Gangart des Trainers nicht nur gegen Lustenberger sondern auch gegenüber Mitchell Weiser? Und welche Auswirkung hat das auf Herthas Vorhaben, den Vertrag mit Weiser vorzeitig zu verlängern?

Das Ziel war es, zum Auftakt alle Spieler in eine optimale Verfassung zu bekommen. Davon unberührt streben wir weiter eine Vertragsverlängerung mit Mitchell an.

Die zweizeilige Vertragsverlängerung mit Dardai

Wie ist das mit dem Trainer-Vertrag: Verlängert der sich jeweils am Saisonende automatisch um ein weitere Saison? Oder bedarf da es da jeweils einer neuen Entscheidung von Manager/Präsidium?

Grundsätzlich ist es so, dass der Vertrag von Pal Dardai solange läuft, wie alle Beteiligten das Gefühl haben, dass er der richtige Trainer für Hertha ist. Aber natürlich braucht es auch eine Formalie in Form eines Zweizeilers, um das Ganze zu regeln.

Das heißt, der Cheftrainer-Vertrag von Pal Dardai wurde um ein Jahr bis Juni 2017 verlängert. Außerdem hat er einen unbefristeten Vertrag im Jugendbereich von Hertha?

Genau. Uns war die Konstellation wichtig, dass wir ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit Pal Dardai haben. Und dabei ist festgelegt, dass die Absicht besteht in den Jugendbereich zurückzukehren, falls er mal nicht mehr Cheftrainer sein sollte.

Herthas Kontakte zu Chelsea und Liverpool

Stichwort Allan, Leihspieler vom FC Liverpool: Was entgegnet der Manager den Kritikern, die sagen, eine Ausleihe ohne Kaufoption sollte Hertha grundsätzlich ablehnen?

Es lohnt sich, dieses Thema differenzierter zu betrachten. Mal angenommen im kommenden Mai 2017 sind wir alle traurig, dass Allan nach Liverpool geht, weil Hertha damit einen wichtigen Spieler verliert – dann hätten wir alles richtig gemacht. Weil Allan uns eine Saison lang geholfen hat. Das würde übrigens auch bedeuten, dass Hertha geholfen hat, dass Allan sich entwickelt und empfohlen hat für höhere Aufgaben. Darüber hinaus bedeutet dieses Leihgeschäft, dass wir mit einem relevanten Klub in Europa in eine Geschäftsbeziehung eingetreten sind. Es gibt auch andere Szenarien: Was passiert, wenn Allan eine gute Saison bei uns spielt, 2017/18 aber immer noch nicht in der Premier League spielen kann: Da kann ich mir vorstellen, dass der Spieler Interesse hätte, noch ein zweites Jahr bei Hertha zu spielen. Wir haben mit Allan einen Spieler bekommen, der Qualitäten hat, die wir so im Kader nicht haben. Ich bin mir sicher, dass Allan Einsätze bekommen wird. Grundsätzlich ist es bei einem Leihgeschäft besser, wenn man eine Kaufoption hat. Aber in diesem Fall war klar, dass es die nicht gibt. Trotzdem können wir aus meiner Sicht bei dieser Konstellation nur gewinnen.

In der Premier League setzten die großen Klubs ihre Mittel nicht nur für Superstars ein, sondern auch für Talente, so dass da schon mal 45 oder 55 Spieler unter Vertrag stehen. Eröffnen sich durch diese Entwicklung für Hertha als mittleren Bundesligisten, Optionen, die es bisher nicht gegeben hat?

Hertha und der Oldie-Sturm Ibisevic/Kalou

Ich glaube schon. Wir pflegen die Kontakte zu den großen Klubs. Ich war letztes Jahr bei Chelsea, wir haben Kontakt zum FC Liverpool. Man muss Spieler identifizieren. Es muss passen, auch zwischen den Klubs. Und das ist ein Element, das ich meine, dass wir unser Verhalten anpassen müssen an die veränderten Gegebenheiten auf dem Transfermarkt.

Kalou/Ibisevic haben eine herausragende Saison gespielt. Aber Hertha leistet sich für Bundesliga-Verhältnisse einen Oldie-Sturm: Kalou ist 31, Ibisevic 32 - wie wahrscheinlich ist es, dass die beiden erneut ein so starkes Jahr hinlegen?

Oldie-Sturm ist richtig mit Blick auf das Alter. Aber beide haben Klasse und Qualität. Das zeigen sie auch in dieser Vorbereitung, vor allem Vedad. Wir hoffen, dass Genki Haraguchi weitere Schritte machen und mehr Torgefahr ausstrahlen wird. Wir rechnen weiter mit Vedad und Salomon. Aber auch mit Sami Allagui und Julian Schieber, die aus langen Verletzungspausen zurückkommen. Schaue ich mir dieses Quartett an, sind wir im Sturm nicht so schlecht aufgestellt.

Hertha und die Klientel mit dem Gründergeist

Ist Ondrej Duda der zentrale Mittelfeldspieler, der Hertha vergangene Saison gefehlt hat?

Man muss Ondrej Eingewöhnungszeit zugestehen. Er kommt aus der polnischen Liga, muss sich an die Härte und Schnelligkeit der Bundesliga gewöhnen. Dass er gerade zwei Wochen mit dem Training aussetzen muss, ist nicht optimal, aber nicht zu ändern. Wir haben entschieden, dass er seine Probleme jetzt grundsätzlich beheben soll. Wir wollen ihn vernünftig aufbauen und haben ihn mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet, weil wir überzeugt sind, dass er auf Strecke wertvoll wird.

Seit Juli gibt es bei Hertha eine Marketingkampagne mit dem Slogan „We try. We fail. We win“ – was ist die Idee?

In der Geschäftsleitung befassen wir uns seit Jahren mit dem Thema: Was ist der Kern von Hertha BSC? Wo ist die Charakterecke, die zu Hertha passt, aber auch einpreist, dass wir in der Hauptstadt zuhause sind. Die Herausforderung, wenn es um Veränderung geht, ist: Wir wollen die mitnehmen, die Hertha traditionell zugewandt sind. Und gleichzeitig wollen wir neue Fans für uns gewinnen. Fußballbegeisterte, die nicht unbedingt in Berlin geboren sind: Weil sie hier leben und die Stadt verändern, weil sie neu dazukommen. Bei einem Blick auf unsere Gründerväter, die vor 124 Jahren auf die Idee kamen, einen Fußballverein zu gründen und ihn nach einem Spree-Dampfer zu benennen, kann man definitiv behaupten, dass Innovation und Gründergeist die Basis von Hertha BSC ist. Auch heute gibt es viele kreative Menschen mit Gründergeist in der Stadt. Dazu kommt, dass die Geschichte von Hertha keine lineare Erfolgskurve ist, sondern eine Geschichte, die eher eine Achterbahnfahrt gleicht. Das Auf und Ab gehört zu diesem Klub. Es gehört aber auch dazu, dass wir stets wieder aufgestanden sind. Wir sind immer noch da und Mitglied der Bundesliga. Und darauf können wir stolz sein. Das sagen wir mit dieser Kampagne aus.

„Ein englisches Motto sollte 2016 kein Problem sein“

Warum ein Slogan auf Englisch? Wer ist die Zielgruppe?

Ich bin jetzt seit 20 Jahren in dieser Stadt, die traditionellen Fans kommen immer zu Hertha. Wir haben erlebt, dass in schwierigen Zeiten die Solidarität sogar noch größer ist mit dem Verein. Letzte Saison haben wir aber auch gesehen: Wir haben am Anschlag und mit sehr guten Ergebnissen gespielt. Aber es sind nicht mehr Leute gekommen. Bedingt durch ungünstige Ansetzungen sogar noch weniger. Unsere Aufgabe als Geschäftsführung ist es, noch viel mehr Menschen, die in dieser Stadt leben für Hertha zu begeistern und unseren Club stetig weiterzuentwickeln. Wir leben im Jahr 2016, ein Kampagnen-Motto auf Englisch sollte in Berlin kein Problem sein. Berlin wird internationaler, dafür wollen wir uns öffnen. Gleichzeitig wissen wir: Das letzte, was in Berlin funktioniert ist, sich anzubiedern. Wir müssen Inhalte schaffen.

Was meint das?

Unsere neue Markenpositionierung ist eine Ziel-Positionierung und keine IST-Positionierung. Es ist nun an uns diesen neuen Markenkern aufzuladen und unseren Club zu modernisieren. Wenn du nicht der beste Verein in Deutschland sein kannst, weil die Bayern und Dortmund erfolgreicher sind – können wir aber in anderen Bereichen Innovationsführer sein. Dazu gehört die Digitalisierung, die vor keinem Arbeitsbereich halt macht genauso wie die Unternehmenskultur. Weil wir glauben, dass es zu diesen Themen ein sehr großes Potenzial in der Stadt gibt. Diese Potenziale wollen wir heben – und trotzdem jene mitnehmen, die uns seit Jahren die Treue halten.

„Man muss ambitionierte Ziele formulieren“

Soll die Kampagne zu nennenswert mehr Zuschauern im Olympiastadion dazu verhelfen? Im DFL-Magazin haben Sie sich einen Schnitt von 60.000 Besuchern gewünscht.

Die Frage war die von der guten Fee und den drei Wünschen. Aber man muss auch mal ambitionierte Ziele formulieren. Ich will zum Ausdruck bringen, dass wir als Hertha BSC eine Weiterentwicklung brauchen. Es ist unsere Aufgabe, sich damit zu befassen, wie wir Leute für Hertha gewinnen, die bisher nicht so häufig zu uns zu kommen. Davon profitieren am Ende alle.

Der Pokal-Traum hat Hertha lange durch die vergangene Saison getragen. Sonntag geht’s in Regensburg wieder los: Kann der Pokal die derzeit maue Stimmung um Hertha herum kippen?

Die aktuelle Situation ist vergleichbar mit der vor zwölf Monaten. Da lag eine bleierne Fußballstimmung über Hertha. Wir haben damals das Auftaktpokalspiel in Bielefeld gewonnen. Ja, die Partie in Regensburg taugt dazu, die Fußballstimmung in der Stadt wieder herzustellen. Und wir werden die Mannschaft am Sonntag mit Blick auf das Pokal-Halbfinale in der vergangenen Saison daran erinnern, wie spannend und cool dieser Wettbewerb ist, wenn man weit kommt.